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Win Butler von Arcade Fire: „Ich bin kein Depp, ich bin ein verdammter Rockstar“

Für ihr Album „Reflektor“ erhielten Arcade Fire überwiegend gute Kritiken. Eine negative Review der Platte ist aber auch Sänger Win Butler noch gut in Erinnerung – wie er der US-amerikanischen Ausgabe von ROLLING STONE erzählte. So schrieb Chris Richards, Kritiker der Washington Post, in seiner Albumbesprechung nicht gerade nett über die Band – besonders in Erinnerung blieb Butler nun der Satz „Schaut, ich bin mir sicher, dass sie sehr nette Menschen sind, aber auf ihrem vierten Album, ‚Reflektor‘, klingen Arcade Fire immer noch wie gigantische dorks mit langweiligen Sexleben“. Unter „Dorks“ versteht man Deppen.

„Ja, das habe ich gelesen“, meinte Win Butler im Interview mit ROLLING STONE, „Ich möchte nicht sagen, dass das rassistisch gemeint war, aber es war schon ganz leicht ungebildet“. Desweiteren, so Butler, habe Kritiker Richards – der sich über den Einsatz von Bongos auf dem Album echauffierte, obwohl es eindeutig Congas gewesen waren – früher einmal in einer Band gespielt, die für Arcade Fire den Opener gab, was dem Rezensenten nun wohl in einen Interessenskonflikt gezogen habe.

Unterhaltsam und ein wenig selbstverliebt konterte Butler weiter: „Ich bin ein Super-Depp, weil ich mit David Bowie spiele. Bruce Springsteen möchte meine Songs covern, weil ich so ein Depp bin. Ich bin kein Depp, ich bin ein verdammter Rockstar“.

ROLLING STONE präsentiert die Tournee der Band.


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