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Marilyn Manson über den Auftritt beim „Echo“ mit Rammstein

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Es war dunkel in der Suite des Nobelhotels, in der Marilyn Manson am gestrigen Abend Audienz hielt. Und Audienz muss man es nennen, was der sogenannte „Schockrocker“ da abhielt – Interviews im klassischen Sinne waren es nämlich eher nicht. Vielmehr erlebte man Manson, bürgerlich Brian Hugh Warner, in einem permanenten Rederausch, ausgelöst durch seine selbst verordnete Neuerfindung und das daraus resultierende Album „Born Villain“, das am 27. April erscheinen wird. Langweilig wurde es dennoch nicht. Was zum einen daran lag, dass Marilyn Manson trotz des gedimmten Lichts, der dick aufgetragenen Schminke und der schwarzen Arbeitskleidung im Gespräch einnehmend, freundlich und – trotz hart im Wind hängender Fahne – sehr wachsam und intelligent wirkte. Zum anderen streiften diese Manson-Monologe von selbst viele Fragen, die man ihm stellen wollte, ohne dabei wie abgespult zu klingen.

Wir sprachen – bzw. Manson sprach in unserer Anwesenheit – natürlich auch über seinen heutigen Auftritt beim „Echo“, wo er gemeinsam mit Rammstein „Beautiful People“ auf die Bühne bringen wird. „Ihr erlebt mich hier als sehr glücklichen Menschen“, so Manson. „Ich hatte heute Rehearsals mit Rammstein. Und ich bin Fan dieser Band. Ich hatte immerhin in einem David Lynch-Film pornografischen Sex zu der Musik von Rammstein. Und plötzlich stehe ich in Berlin – einer meiner Lieblingsstädte – mit ebendiesen Rammstein auf der Bühne. Und die spielen auch noch meinen Song!“ Sein Fazit, allerdings mit einem Lachen serviert: „Es klang so gut, ich hab kurz dran gedacht, meine Band zu feuern.“

Ob es das tatsächlich tut, wird man heute Abend sehen. Der „Echo“ wird ab 20.15 Uhr auf ARD live übertragen.

Die von Manson angesprochene Szene in „Lost Highway“ von David Lynch:

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