ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE

10 Gründe, warum „Pet Sounds“ immer als das beste Album aller Zeiten gilt

3. „Pet Sounds“ ist das definitive Studioalbum

Während die anderen Bands jener Zeit sich noch Sorgen um die Reproduzierbarkeit ihrer Musik auf der Bühne machten und die Popmusik somit noch immer vor allem als performing art praktizierten, schuf Brian Wilson mithilfe der neuesten Studiotechnik – er nutzte ein 8-Spur-Gerät, während die Beatles sich noch mit vier Spuren begnügen mussten – wahrhaftige recording art, also einen Liederzyklus, der seine Klasse tatsächlich ausschließlich auf dem Plattenteller offenbaren konnte. Natürlich nur echt in Wilsons originalem, perfekt ausbalanciertem Monomix. „Pet Sounds“ entstand in vier verschiedenen Studios mit insgesamt 67 Musikern und kostete für damalige Verhältnisse unglaubliche 70.000 Dollar, was heute etwa 520.000 Dollar entspräche.

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Zum 50. Jahrestag des Mauerbau: Hallo, ist da wer?

Gegen die Wand: Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Seit 1989 ist sie Geschichte – was hat sie für die Popmusik bedeutet? Zum 50. Jahrestag: das Mauer-Special mit U2 und Bowie, Puhdys und Tresor. Die Mauer gab es ungefähr so lange wie die Beat- und dann Rockszene der DDR. Deren Musiker hatten somit nie wirklich die Chance, sich mit ihren Westkollegen auszutauschen. Es sei denn über Schleichwege oder, später, über die raren offiziellen Kontakte. Im Westen, zumal in Westberlin, wo sich ebenfalls eine - nehmen wir mal den dritten Begriff - Popszene zu entwickeln begann, war…
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