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Blackout Tuesday
Highlight: Die besten Songs aller Zeiten: The Beach Boys – „Good Vibrations“

10 Gründe, warum „Pet Sounds“ immer als das beste Album aller Zeiten gilt

7. „Pet Sounds“ hat ein bestechend simples Konzept

Das Idealbild eines Albums aus einem Guss war für Brian Wilson „Rubber Soul“ von den Beatles – allerdings bezog er sich auf die von Capitol Records kompilierte US- Version, die mit „I’ve Just Seen A Face“ beginnt und sich tatsächlich wie die Geschichte einer Beziehung vom ersten Sehnen über die ersten Krisen bis zur männlichen Eifersucht hören lässt. „Pet Sounds“ sollte dieses Werk in Sachen narrativer und musikalischer Kohärenz noch übertreffen. Die Texte, die im Wesentlichen der Werbemann Tony Asher in stetigem Austausch mit Wilson schrieb, erzählen aus der Sicht eines Jungen eine unschuldige Teenieliebe, von der ersten Euphorie („Wouldn’t It Be Nice“) bis zur herben Enttäuschung („Caroline, No“). Nur die von der Plattenfirma erzwungene Inklusion der Hitversion des karibischen Folksongs „Sloop John B“ will auch nach vielen hermeneutischen Klimmzügen nicht in diese Erzählung passen. Verglichen mit den ambitionierten, aber oft auch ungemein angestrengten Konzeptionen, die das sogenannte Konzeptalbum irgendwann in Verruf brachten, folgt „Pet Sounds“ also einer bestechend simplen Liebesgeschichte. Doch Wilson und Asher geben dem klassischen Thema des Pop – Junge trifft Mädchen – mit Worten, vor allem aber mit Kompositionen und Arrangements eine neue Dimension.

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Beach Boys deuten Reunion-Tour zum 60. Jubiläum an

Nächstes Jahr sind es 60 Jahre, seit die legendären Beach Boys gegründet wurden und ihre erste Debütsingle „Surfin“ veröffentlichten. Obwohl die drei verbliebenden Bandmitglieder Mike Love, Alan Jardine und Brian Wilson seit mehreren Jahren getrennte Wege gehen, könnte das bevorstehende Bandjubiläum nun Anlass für eine gemeinsame Tour geben. Im Gespräch mit der US-Ausgabe des ROLLING STONE sagte Beach-Boy-Sänger Mike Love, dass er einem Wiedersehen auf der Bühne durchaus positiv eingestellt sei: „Ich bin prinzipiell nicht dagegen. Alles, was irgendwie kreativ ist und aus positiven Gründen getan wird, finde ich gut. Wir werden uns weiter darüber Gedanken machen und sehen, was wir tun können.“. Aufgekommen…
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