Highlight: Die besten Songs aller Zeiten: The Beach Boys – „Good Vibrations“

10 Gründe, warum „Pet Sounds“ immer als das beste Album aller Zeiten gilt

4. Auf „Pet Sounds“ spielen die besten Musiker

Während die Beach Boys auf Tour waren, nahm Brian Wilson seine neuen Kompositionen mit den Sessionmusikern auf, die auch auf den Produktionen seines Vorbilds Phil Spector zu hören sind und später als The Wrecking Crew legendär wurden. Wilson castete für jedes Instrument die Idealbesetzung: Hal Blaine am Schlagzeug, Larry Knechtel an der Orgel, Carol Kaye am Bass, Billy Strange, Al Casey und Barney Kessel an den Gitarren usw. „Die ganze Band war fantastisch“, erklärte Toningenieur Chuck Britz später, der in den United Western Recorders Studios an Hollywoods Sunset Boulevard den Großteil der Sessions aufnahm. „In der ganzen Stadt gab es keinen Typen, der irgendwen aus diesen Sessions hätte ausspielen können.“ Und obwohl die Musiker in der Regel die Anweisungen von Brian Wilson ausführten, gab es in den oft viele Stunden währenden Sessions Platz für Improvisationen. Über seinen Texter Tony Asher hatte Wilson Duke Ellington entdeckt und war fasziniert von dessen Talent, die spontanen Einfälle seiner Band in seine Kompositionen zu integrieren. Auch die Überblendungen von Pop, Exotica, Klassik und Avantgarde, die Wilson in diesen Sessions praktizierte, finden sich schon im Werk des großen Bandleaders. „Pet Sounds“ ist eigentlich ein (barockes) Jazzalbum.

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Die besten Songs aller Zeiten: The Beach Boys – „Good Vibrations“

„Es machte mir Angst, dieses Wort vibrations“, sagte Brian Wilson einmal. Die Mutter hatte Klein-Brian erklärt, wieso Hunde manche Leute anbellen und andere nicht. „Hunde spüren die Schwingungen, die man nicht sehen oder hören kann. Und zwischen Menschen passiert das genauso.“ „Good Vibrations“, Wilsons krönendes Werk als Songwriter und Produzent, machte sich diese Energie zunutze – und verwandelte sie in ewigen Sonnenschein. „Es ist ein spiritueller Song“, sagte er nach der Veröffentlichung, „und er soll good vibrations aussenden.“ Allerdings hatte der damals 24-Jährige auch egoistischere Motive: „Ich sagte mir: ,Der Song wird besser werden als ,You've Lost That Lovin' Feeling‘.“…
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