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2022 treten sich die Bands live gegenseitig auf die Füße


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Schon im vergangenen Jahr tröstete sich die Event-Branche über die massiven Einnahmeverluste aufgrund der Corona-Veranstaltungsverbote hinweg, in dem sie von einem unglaublichen Hunger nach Konzerten und Festivals nach dem Ende der Pandemie sprachen.

Die aufgestaute Nachfrage nach Live-Musik wird wohl zu einem historisch vollgepackten Jahr 2022 führen. Tatsächlich hat Live Nation bereits doppelt so viele Shows für das nächste Jahr gebucht wie im gesamten Jahr 2019, wie CEO Michael Rapino laut „Consequence.net“ am Donnerstag (06. Mai) während einer Telefonkonferenz mit Investoren bekannt gab.

„Überall auf der Welt haben die Menschen das Bedürfnis, wieder rauszugehen und sich zu treffen, was unsere Erwartung bestärkt, dass ein schnelles Comeback von Konzerten die logische Folge sein wird, da Impfstoffe für jeden, der sie haben möchte, leicht verfügbar sind“, sagte Rapino. „Dies ist in den USA, wo wir zuversichtlich sind, bereits der Fall, insbesondere bei Outdoor-Shows, und wir erwarten, dass viele unserer anderen großen Märkte diesen Sommer folgen werden.“

Eher früher als später wieder Konzerte

Live Nation ist demnach zuversichtlich, dass Konzerte eher früher als später wieder Teil des normalen Alltags sein werden. Bereits für 2021 sind bereits einige Tourneen bestätigt, wenngleich große Bands und sehr bekannte Musikerinnen und Musiker erst für 2022 erwartet werden.

„Viele dieser Künstler werden mehrjährige Tourneen haben, die die USA, Europa und oft auch Asien oder Lateinamerika umspannen, was uns ein starkes mehrjähriges Wachstum beschert“, sagte Live-Nation-CEO Rapino.

Das bedeutet aber auch, dass es 2022 auf jeden Fall zu einem Überangebot kommen wird. Bei in den letzten Jahren kontinuierlich steigenden Ticketpreisen und einer noch ungewissen Entwicklung mutierter Virusvarianten kann aber dennoch keine sichere Prognose abgegeben werden, ob die Menschen tatsächlich ähnlich viel Lust auf Bühnenerlebnisse haben wie noch vor der Corona-Pandemie.

Wissenschaftlich begleitete Testkonzerte unter starken Hygieneauflagen zeigten aber, dass die Ansteckungsgefahr bei solchen Events ausgesprochen gering ist.


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