Highlight: Internationaler Frauentag: 8 Musikerinnen, die das Business verändert haben

5 Podcasts von Musikliebhabern für Musikliebhaber

Dem Podcast-Boom lässt sich kaum aus dem Weg gehen. Wir haben die Massen an Sprachaufzeichnungen für Sie durch einen Filter gejagt und präsentieren Ihnen die unterhaltsamsten, informativsten und ungewöhnlichsten Podcasts der Szene. Lauschen Sie rauen Stimmen, die von Schallplatten erzählen, Ozzy Osbournes Einschätzung der aktuellen Familienlage und Geschichten, die Musikhistorie mit spannenden Kriminalfällen koppeln.

Vinyl Stories

Was passiert, wenn zwei Verliebte aufeinandertreffen? Zwei Schallplattenverliebte? Sie verwickeln sich für 26 bis zu 51:30 Minuten in einem viel zu fesselnden Gespräch. Und wollen, dass wir ihnen zuhören. Die beiden toben sich aus zu Punk, wandern zurück zu den Anfängen der Schallplatte und – was ist überhaupt eine Maxisingle?

Dieser Podcast geht an alle, die dem schwarzen Gold verfallen sind und Lust auf von Anekdoten angereicherte, informative Geschichten zu – gebt es zu – unser aller Lieblingsthema Schallplatte haben. Erzählt werden diese von Plattenladenbesitzer Gereon Klug und Fernseh-/Radiomoderator Nilz Bokelberg und treffen mit ihren Stimmen den Nerv der Zeit, der von Nostalgie durchzogen ist wie nie zuvor.

Kooperation

Ton & Verderben

Lauscht den Stimmen eines Musikers und eines Intellektuellen, die über die Konzerte, bei denen sie gerne dabei gewesen wären und die Musikindustrie philosophieren. Tobias und Jacob nehmen von Schallplatte bis Spotify ohne Rücksicht auf Verluste alles auseinander und machen ihren individuellen Soundtrack der Pubertät zum Thema einer ganzen Episode. Und das alles, ohne besonders qualifiziert für die Position hinterm Mikrofon zu sein.

Besonders hilfreich ist das Timetable, das es zu fast jeder Episode dazugibt und den Podcast ziemlich übersichtlich macht. Mastodons „Leviathan“, Träumereien zum legendären Gig von Queen im Wembley Stadion und das übliche Geplänkel auf Abruf.

Rolling Stone Music Now

Viel Material bietet dieser Podcast, der Roger Daltrey von The Who ans Mikrofon holt, Aretha Franklins Lebenswerk bespricht und uns legendäre Interviews zugänglich macht. Wer John Lennons Stimme hören möchte, ist hier genau richtig. Und wer wissen möchte, ob Rock wirklich tot ist, auch.

Disgraceland

Für all jene, die sich bisher dachten: Zu viel Musikgeschichte. Zu viel Geplänkel und irgendwie auch zu trocken.

Für die haben wir genau das Richtige: „Disgraceland“ ist ein Podcast, der von den größten Kriminalfällen innerhalb des Musikbusiness handelt. Jake Brennan nimmt sich jeweils eine halbe Stunde Zeit, um mysteriöse Fälle wie Sid Vicious‘ Tod oder John Lennons dunkle Seite spannend aufzurollen. Norwegischer Black Metal passt da sowieso gut rein. Van Morrison irgendwie auch.

The Osbournes Podcast

Die Osbournes sind zurück! Sharon, Jack, Kelly und natürlich Familienoberhaupt Ozzy setzen sich zusammen und schwelgen gemeinsam in Erinnerungen zur MTV-Reality-Show „The Osbournes“. Die schräge Familie haben wir bereits Anfang der 2000er lieben gelernt, als sie auf Schritt und Tritt von einem Filmteam verfolgt wurden. Nun bekommen wir einen zweiten besonderen Einblick in das Leben der Osbournes. Neue Themen gibt es natürlich auch zu besprechen: Die Familie ist größer geworden, Jack ist zeitweise Kellys Chef und wir alle wissen ja, was das bedeutet.

Nach 16 Jahren ohne Hunde, die in jeglicher Hinsicht keinen Halt vor Teppichen machen und ohne Ozzy, der wieder einmal mit technischen Problemen zu kämpfen hat, wurde es langsam wirklich Zeit für eine Fortsetzung. Die ist sogar fast so gut wie das Serien-Highlight.

Wenn Sie die Kopfhörer noch ein wenig länger aufbehalten wollen, ist der Telekom Electronic Beats Podcast auch ein Ohr wert.

Weitere Highlights


Internationaler Frauentag: 8 Musikerinnen, die das Business verändert haben

Ella Fitzgerald Im Jahr 1972 war Ella Fitzgerald einer der ersten Stars, die während der Super-Bowl-Halbzeit auftreten durften. Eine Ehre, die ihr durch harte Arbeit zuteil wurde: Über 200 aufgenommene Alben, 14 Grammys und 40 Millionen verkaufte Alben brachten ihr den Spitznamen „First Lady of Song“ ein. Ihre Musik hatte zudem großen Einfluss auf die Bürgerrechtsbewegung der Sechziger – dass die afroamerikanische Sängerin Anerkennung für ihre Arbeit erhielt, spendete Hoffnung während und nach der umstrittenen Jim-Crow-Ära. https://www.youtube.com/watch?v=u2bigf337aU Janis Joplin Janis Joplin gilt als erster weiblicher Rockstar der Musikgeschichte – in den Sechzigern eine Rockband zu leiten, war für Frauen bis…
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