Neil Young verkauft die Hälfte seines Songkatalogs

Ein Musikverlag kaufte die Rechte an der Hälfte von Neil Youngs Backkatalog – und verspricht, künftig ganz im Sinne des Musikers zu agieren.

Neil Young folgt dem Beispiel seines Kollegen Bob Dylan – und verkauft die Hälfte seines Songkatalogs. Der Käufer – der Hipgnosis Songs Fund – zahlte für die Rechte 150 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 121 Millionen Euro). Das berichtet unter anderem „BBC“.

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Käufer ist großer Neil-Young-Fan

Dafür erhält Hipgnosis die Rechte an 1.180 Songs der kanadischen Rockikone. Der Gründer und Chef der Firma, Merck Mercuriadis, zeigt sich begeistert vom Deal. „Dieser Deal wird Hipgnosis für immer verändern“. Er sei selbst ein großer Fan Youngs, erklärt er: „Ich habe mein erstes Neil-Young-Album im Alter von sieben Jahren gekauft. ‚Harvest‘ war mein Begleiter und ich kenne jede Note, jedes Wort, jede Pause und Stille ganz genau“.

Firma ganz im Ethos des kanadischen Rockers

Mercuriadis war vor seiner Zeit bei Hipgnosis als Manager von Größen wie Beyoncé, Guns N‘ Roses, Iron Maiden und Elton John tätig. Seine eigene Firma sieht er ganz im Sinne von Young: „Ich habe Hipgnosis so aufgebaut, dass es eine Firma ist, von der Neil ein Teil sein wollen würde. Wir haben eine gemeinsame Integrität, ein Ethos und eine Leidenschaft, die aus dem Glauben an die Musik und diese wichtigen Songs geboren wurde. Es wird nie einen ‚Burger Of Gold‘ geben, aber wir werden zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass jeder sie zu Neils Bedingungen zu hören bekommt.“ Vor kurzem hatte die Firma auch die Rechte am Backkatalog des ehemaligen Fleetwood-Mac-Musikers Lindsay Buckingham sowie an den Produzenten-Rechten von Jimmy Iovine erworben. Prominenter Mitbegründer vom Hipgnosis Songs Fund ist der Gitarrist Nile Rodgers.

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Auch Bob Dylan verkaufte Rechte

Im Dezember 2020 wurde bekannt, dass die Universal Publishing Group den Songkatalog von Bob Dylan gekauft hatte. Die Urheberrechte an den über 600 Songs der Songschreiberlegende sollen rund 400 Millionen Dollar (etwa 323,9 Millionen Euro) gekostet haben.

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