Darum will Madonna ihre Songrechte nicht verkaufen


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Madonna will ihren Musikkatalog um keinen Preis verkaufen. In einem Interview mit „Variety“ sagte die Sängerin: „Weil es meine Songs sind. Eigentum ist alles, nicht wahr?“. Damit verdeutlicht sie, dass sie ihre Song-Sammlung weiterhin intern kontrollieren möchte, anstatt sie in fremde Hände zu legen.

Bruce Springsteen, Sting, Justin Timberlake und Bob Dylan hatten mit ihren Verkäufen bereits einen großen finanziellen Erfolg erzielt. Das „Material Girl“ wehrt sich aber vehement gegen einen Verkauf ihrer Songrechte. Ihr langjähriger Manager Guy Oseary hat sich unter anderem als Käufer angeboten, doch Madonna lehnte auch sein Angebot ab.

Madonna: Erst 2021 war ihr Songkatalog umgezogen

Die Sängerin schloss 2021 einen Vertrag mit Warner Records ab, um ihren gesamten Katalog unter das Dach des Labels zu bringen. Das Abkommen gab ihr allerdings mehr Freiheiten für etwaige Neuauflagen und Sonderveröffentlichungen, die sie beaufsichtigte und kuratierte. Auf die Frage, was sie als Nächstes für ihre Diskografie geplant habe, sagte sie: „Ich suche einfach nach interessanten, lustigen Möglichkeiten, meinen Katalog neu zu veröffentlichen und meine Musik einer neuen Generation vorzustellen.“

Zu ihren Plänen gehört auch ein Biopic für die große Leinwand. Kürzlich bezeichnete sie ihr Vorhaben als „Präventivschlag“ gegen „meist frauenfeindliche Männer“, die sich oft jahrelang an einer Umsetzung versuchen würden. Madonna erklärt: „Also habe ich meinen Fuß in die Tür gestellt und gesagt: ,Niemand wird meine Geschichte erzählen, außer mir’“. Der Titel ihrer Filmbiografie ist noch nicht bekannt. Als Protagonist steht „Ozark“-Schauspielerin Julia Garner im Raum. Madonna soll ihr die Hauptrolle angeboten haben, doch noch ist unklar, ob diese zugestimmt hat.