AfD durchgedreht: Schließt das Berghain!

Die AfD im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg möchte den Betreibern des Berghain-Clubs die gewerberechtliche Erlaubnis entziehen: zu viele Drogen, zu viel Sex, und die Türsteher sind nicht nett genug

Im Berliner Club Berghain soll bald der letzte Vorhang gefallen sein, zumindest in der Form, wie er existiert – wünscht sich die AfD im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Sex und Drogenkonsum werden moniert. Zunächst einmal sollen jedoch „Öffnungszeiten“ eingehalten werden (22 bis 6 Uhr), „um einen drogenfreien Besuch unter Berücksichtigung eines natürlichen Biorhythmus’ zu ermöglichen“. Sexuelle Handlungen seien „durch entsprechende Beleuchtung und Personal zu unterbinden“. Den Antrag unterzeichnete Sibylle Schmidt (parteilos) für die AfD im Bezirksparlament (BVV).

Auf der kommenden Sitzung des Bezirksparlaments am 25. April soll der Antrag beraten werden.

„Durch chemische Substanzen die Kontrolle verlieren“

Bekannt wurde der Antrag durch den Linken-Bezirkspolitiker Maximilian Schirmer, der das Schreiben mit dem Betreff „Derzeitigen Betreibern des Berghain gewerberechtliche Erlaubnis entziehen“ auf Twitter teilte (s.u.).

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Weiter heißt es: Drogen „werden konsumiert und können leicht erworben werden. Durchgängige Öffnungszeiten fordern den Gebrauch wach haltender Substanzen geradezu heraus. In umliegende Krankenhäuser werden junge Frauen und Männer eingeliefert, die durch chemische Substanzen die Kontrolle über sich verlieren und z.T. missbraucht werden.“

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Auch den Türstehern des Berghain soll es an den Kragen gehen, da diese „unintelligenten, unansehnlichen Wichtigtuer“ zahlungswillige Kunden nicht in den Club ließen.

Der Antrag auf Twitter:

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