ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE

Allen Ginsberg

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    Mit seinem Werk „Howl“ wurde Allen Ginsberg in den späten Fünfzigern zu einer Leitfigur der Beat-Generation. Das Gedicht sorgte ob seiner expliziten Inhalte für allerhand Kontroversen und Debatten. Ginsberg thematisiert in seinen Werken Drogen, Sex und Politik in einer direkten, dem Alltag abgeschauten Sprache. Er selbst spricht von ekstatischem Ausdruck und natürlicher Poetik, die von politisch-kritischen und religiösen Inhalten und Wertvorstellungen geprägt ist. Allen Ginsberg ist Preisträger des National Book Award für seinen Gedichtband „The Fall Of America“ sowie Besitzer der Golden Medaille des National Arts Club. Darüberhinaus wurde er für seinen Einfluss auf die Entwicklung der Literatur und künstlerischen Freiheit in die „American Academy and Institute of Arts and Letters“ aufgenommen.

    Irwin Allen Ginsberg wurde 1926 in Newark, New Jersey, geboren und begann schon als Teenager Briefe, in denen er politische Werte und Arbeiterrechte thematisierte, an die New York Times zu schreiben. Während seines Studiums an der Columbia University schrieb er für diverse Magazine.

    Ginsbergs Arbeiten waren von der klassischen Moderne, der Romantik, dem Jazz und Buddhismus sowie seiner jüdischen Herkunft geprägt. Besonders deutlich wird das in seinem Gedicht „Kaddish“, das er nach dem Tod seiner Mutter Nomi, 1956, verfasste. Homosexualität, sein politisch linkes Engagement und bewusstseinserweiternde Drogen beeinflussten sein Schaffen ebenfalls. Der bedeutendste unter seinen Förderern war der Dichter William Carlos Williams, der Allen Ginsberg dazu verhalf, seine eigene Stimme zu finden.

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    Ginsbergs bekanntestes Werk ist das Gedicht „Howl“ (1956), das den Auftakt seiner schriftstellerischen Karriere begründete und im selben Jahr ob der obszönen Sprache einen Skandal auslöste. Das Gedicht wurde vorübergehend verboten. Nach einer Kampagne für die künstlerische Freiheit hob das Gericht das Verbot wieder auf.

    Zusammen mit seinem Freund Bob Dylan arbeitete Allen Ginsberg an der Vertonung seiner Texte. 1977 waren die Beiden auch auf Leonard Cohens „Death Of A Ladies‘ Man“ zu hören. In dieser Zeit schlug  Ginsberg eine Brücke zwischen der Generation der Beat-Autoren und der Hippie-Bewegung.

    In den späteren Jahren widmete er sich verstärkt dem Studium des Buddhismus und wurde Dozent an der Naropa Universität in Boulder (Colorado), die von seinem Meditationslehrer Chögyam Trungpa Rinpoche gegründet wurde. Allen Ginsberg verstarb am 05.04.1997.


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