Spezial-Abo

„Baby Hold On“: Eddie Money ist tot

Eddie Money ist tot. Das gab seine Familie in einem Statement bekannt. Der Sänger und Saxofonist, bekannt für Songs wie „Baby Hold On“ und „Two Tickets To Paradise“, erlag am Freitag (13. September) im Alter von 70 Jahren dem Speiseröhrenkrebs.

Erst im vergangenen Monat teilte Money mit, dass er an Krebs leidet. In dem Statement heißt es, er „sei friedlich dahingeschieden.“ Man verabschiede sich „schweren Herzens von unserem geliebten Ehemann und Vater“. Die Angehörigen seien dankbar, dass „er durch seine Musik für alle Zeiten weiterlebe.“

Während einer Promotion-Tour für „Real Money“, einer TV-Serie über sein Leben, sagte Money im August: „Krebstherapien haben sich weiterentwickelt. Nicht jeder stirbt mehr daran, wie noch in den 1950ern oder 1960ern. Werde ich noch lange leben? Wer weiß? Es liegt in Gottes Hand.”


Die besten Jazz-Alben aller Zeiten: Miles Davis – „Kind of Blue“

Den Jazz-Einstieg für jedermann gibt es nicht. Post-Punk-Fans mag Monks kratzbürstiger Tastensinn reizen, und für Grindcore-Sozialisierte gibt es schließlich Brötzmanns „Machine Gun“. „Kind of Blue“ kriegt uns alle Für Miles spielten die meisten Hardbopper damals zu viel, zu lang und zu schnell. Seine Lösung: modales Spiel statt Akkordhektik, Midtempo, viel Luft zwischen den Noten. Zu den Sessions brachte er nur einige Skizzen, doch die Wahl des Ensembles war eine kompositorische Glanzleistung. Cannonballs Blues trifft auf Tranes waghalsige Läufe, Bill Evans setzt impressionistische Akzente, und Miles’ Trompete hält die Zügel fest. Heute verblüfft, wie aufgeräumt und unbeschwert vom historischen Gewicht dieses…
Weiterlesen
Zur Startseite