Benjamin von Stuckrad-Barre beim RSW: Dieser Mann ist ein Gesamtkunstwerk

Der Unterschied zu den eigentlichen Rockstars des Festivals, den beiden Headlinern beim ROLLING STONE Weekender, hätte nicht größer sein können. Während J Mascis und Jeff Tweedy umstandslos auf die Bühne schlurfen, gibt es im Witthüs gleich zu Beginn eine ganz große Show – und das bei einer Lesung!

Rolling Stone Weekender 2016 - Tag 2

Eine Lesung, das ist meistens eine dröge Angelegenheit: Einer trägt was vor aus seinem neuen Buch, ein paar Leute hören angestrengt zu, nach einer halben Stunde schauen alle verstohlen auf die Uhr: Reicht jetzt auch wieder mit der Literatur. Bei Benjamin von Stuckrad-Barre ist das naturgemäß alles ganz anders. Er tänzelt in den überfüllten Saal hinein, es dröhnt Robbie Williams‘ neue Single, „Heavy Entertainment Show“. Die Jacke fliegt weg, der Stoffbeutel wird ausgekippt, „Panikherz“, das Buch, um das es hier geht, erst mal ungeöffnet auf den Tisch geknallt.

Rolling Stone Weekender 2016 - Tag 2

Arme in die Höhe!

Benjamin von Stuckrad-Barre freut sich über seine „Rückkehr“ – nicht an den Weissenhäuser Strand, der ist ihm fremd, sondern zum ROLLING STONE. Er liest dann natürlich auch die Passage aus „Panikherz“, in denen es um seine Zeit als Redakteur der Zeitschrift geht, und dann noch viele andere Kapitel, aber sein Talent zum Nichtlangweilen zeigt sich auch dazwischen: das Geplänkel mit dem Fotografen, Scherze mit den Zuschauern, die mal schnell raus zum Rauchen wollen, kleine Sticheleien gegen das Festivalgelände – keine Seife im Hotelzimmer!

Nach drei Zugaben steigt er auch noch auf den Tisch und reißt die Arme in die Höhe, zwischen der weißen Hose und dem Ringelshirt schauen die Calvin Kleins heraus, und bei anderen Männern würde das vielleicht albern aussehen, aber Benjamin von Stuckrad-Barre ist, genau wie seine Show: ein Gesamtkunstwerk.

Martin von den Driesch
Martin von den Driesch

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