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Biopic über Elvis Presley in Arbeit – aber wer soll den King spielen?


Hollywood ist sehr berechenbar geworden, wenn es darum geht, die Kuh zu melken. Nach dem Oscar-Triumph und Box-Office-Erfolg des Queen-Biopics „Bohemian Rhapsody“ folgte „Rocketman“ über das Leben von Elton John. Durchaus ein Risiko, weil der Film sich um einen der erfolgreichsten Künstler der Gegenwart dreht und nicht um eine verstorbene Legende. (Andererseits würden Brian May und Roger Taylor ganz sicher nicht zustimmen, dass es Queen seit dem Tod von Freddie Mercury nicht mehr gibt, obwohl es natürlich so ist.)

Nun wird aber richtig aufgedreht, denn schon fürs nächste Jahr ist ein Biopic über Elvis Presley geplant. Laut „Hollywood Reporter“ soll Baz Luhrmann auf dem Regiestuhl sitzen, was im Vergleich zu den vorgenannten Filmen durchaus eine reizvolle künstlerische Entscheidung ist.

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Luhrmann schenkte uns den aufgedrehten Musical-Bombast „Moulin Rouge“, der mit seiner radikalen MTV-Ästhetik und einem betörenden Soundtrack immer noch das Nonplusultra in einem Genre ist, das Sentimentalität mit Kitsch verwechselt und viel zu oft ins „La La Land“ abgleitet. Danach wurde es mit „Australia“ und „Der große Gatsby“ zwar etwas gewöhnlicher, aber der australische Filmemacher könnte genau der richtige sein, um das etwas zu sehr ikonisierte Leben des Kings auseinanderzunehmen und cineastisch neu zusammenzusetzen.

Elvis Presley in Las Vegas, 1969.
Elvis Presley in Las Vegas, 1969.

Biopic über Elvis Presley: Tom Hanks dabei

Bekannt ist schon, dass Tom Hanks für die Rolle von Elvis‘ Manager Colonel Tom Parker gecastet wurde, also dem Mann, der an Presley mehr verdient hat als alle anderen. In dem Biopic soll es vor allem um die Beziehung zwischen Musiker und Geschäftsmann gehen. Doch ein Problem bleibt noch – und es ist kein kleines: Wer soll Elvis Presley spielen?

Natürlich könnte man da an Jack White denken, der diesen Part in „Walk Hard: The Dewey Cox Story“ schon einmal lustvoll hinbekam. Aber das war eben nur ein listiger Cameo-Auftritt und kein biographischer Abriss mit Höhen und Tiefen. Laut „Hollywood Reporter“ gab es bereits Kontakte mit Miles Teller („Whiplash“), Aaron Taylor-Johnson („Kick-Ass“) und Austin Butler („Once Upon A Time In Hollywood“). Allerdings soll auch DJ und Sänger Ansel Elgort („Das Schicksal ist ein mieser Verräter”) und Harry Styles („Dunkirk“) die Hauptrolle angeboten worden sein.

Fotos International Getty Images


Dieser Comic erzählt vom Gaceland-Martyrium Priscilla Presleys

Zum Buch: „I'm Every Woman“ ist Liv Strömquists dritte deutsche Publikation und eine Kompilation ihrer frühen Comics, die in Schweden Ende der Nuller-Jahre erschienen sind. Wie auch schon in ihren später geschriebenen Alben „Der Ursprung der Welt“ und „Der Ursprung der Liebe“ setzt sich Strömquist mit der oft komplizierten Beziehung zwischen Mann und Frau auseinander, wobei sie mit Hilfe von Fakten und (feministischer) Theorie versucht, die Machtverhältnisse offenzulegen. Das gelingt ihr oft scharfsinnig und beißend komisch. Manchmal schießt sie aber auch vollends über das Ziel hinaus und liefert eine nicht selten unfreiwillig komische bebilderte Variante des neusten akademischen Entwicklungsstandes der…
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