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„Bohemian Rhapsody“: Brian May rückt von Bryan Singer ab

Brian May hat klargestellt, dass er zwar für den des sexuellen Missbrauchs beschuldigten Regisseurs Bryan Singer die Unschuldsvermutung geltend machen wollte – stellt sich jedoch nicht mehr hinter den Filmemacher, der noch während des „Bohemian Rhapsody“-Drehs gefeuert wurde.

Es schien so, als würde der Queen-Gitarrist den Regisseur zunächst wegen bestimmter Kommentare auf Instagram in Schutz nehmen. Einem Nutzer, der May zu Kritik gegenüber Singer aufforderte, entgegnete edr, dass er „sich um sein eigenes Geschäft kümmern und aufhören soll, ihm zu sagen was er tun soll“, und fügte hinzu: „Du musst lernen, die Tatsache zu respektieren, dass jeder unschuldig ist, bis das Gegenteil bewiesen ist.“

Aufgrund der jüngsten Anschuldigungen gegen Singer entschuldigte sich May nun öffentlich bei den Frauen, die er ursprünglich in seinen Kommentaren angegriffen hatte.

Kooperation
Bryan Singer
Mächtig unter Druck: Regisseur Bryan Singer

„Ich merke jetzt, dass ich völlig falsch lag, als ich dachte, ich müsste das tun, was mir andere sagen“, antwortet er einer Followerin. „Du hast eigentlich nur versucht, mich zu beschützen, wofür ich dir danke. Ich schäme mich dafür, die Wirkung meiner Worte zu spüren. Ich hatte keine Ahnung, dass meine Aussage ‚alle sind unschuldig bis das Gegenteil bewiesen ist‘ als Verteidigung von Bryan Singer gedeutet werden könnte. Das war nie meine Absicht.“

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Die Äußerungen von May folgen auf die Vorwürfe gegen den Regisseur, Sex mit Minderjährigen gehabt zu haben bzw. Minderjährige sexuell missbraucht zu haben. Bryan Singer wurde 2017 beschuldigt, einen 17-jährigen Jungen vergewaltigt zu haben. Singer hat alle Vorwürfe zurückgewiesen.

Vor kurzem wurde „Bohemian Rhapsody“ wegen der jüngsten Vorwürfe von den „GLAAD Media Awards“ ausgeschlossen. Singer will trotz der Vorkommnisse seinen bevorstehenden Film „Red Sonja“ drehen. Die Produzenten des Films bezeichnen die Vorwürfe als „agenda driven fake news“.

Die vollständige Entschuldigung von Brian May ist nachfolgend zu lesen:

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Dear Folks – I was shocked and saddened to realise what I had done by my hasty and inconsiderate IG reply to this lady yesterday. I’ve posted an apology to her in the ‘reply’ box, but it seems to have disappeared – so I’m going to try to repeat it here, to be clear. ———- Dear Sue, I’m so sorry that I responded to your post so snappily and inconsiderately. My response was a result of my perception that someone was telling me what to do. I now realise that I was completely wrong in thinking that. You were actually just trying to protect me, for which I thank you. I am mortified to discover the effect my words produced. I had no idea that saying someone was innocent until proven guilty could be interpreted as “defending“ Bryan Singer. I had absolutely no intention of doing that. I guess I must be naive, because also it had never occurred to me that ‘following’ a person on Instagram could be interpreted as approving of that person. The only reason I followed Bryan Singer was that we were working with him on a project. That situation came to an end when Mr Singer was removed during the shooting of the film, but I suppose unfollowing him never occurred to me as a necessity. Now, because of this misunderstanding, I have unfollowed. I’m so sorry. This must have caused you a lot of upset. I wish I could take the comment back, but all I can do is apologise, and hope that my apology will begin to make amends. Sadly, this is all very public, but since I snapped at you in public, it’s only fitting that I should apologise in public. I’m going to try to follow you so we can communicate privately if you want. With love – Bri. —— I should add that this is also a sincere apology to anyone else out there that I inadvertently offended. No such offence was intended and I will be more careful in future. Bri

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