Highlight: Die 50 besten Songs von Bruce Springsteen

„Er ist keine Heulsuse“ – Bruce Springsteen und sein Klassiker „Born In The U.S.A.“

Das Cover ist so ikonisch wie ur-amerikanisch: Springsteens Allerwertester in Blue Jeans vor der US-amerikanischen Flagge, dazu ein weißes T-Shirt und ein rotes Baseballcap, die aus der Hintertasche hervorschaut. Mit „Born To Run“ war er 1975 zur Zukunft des Rock’n’Roll erkoren worden, mit „Born In The USA“ zementierte er gute neun Jahre später seinen Status als ungekröntes Oberhaupt des hemdsärmeligen „Heartland Rock“.

Ein Album, das ihn zum Superstar, aber auch zum umstrittenen Symbol machte.  „Ich habe keine Ahnung von Springsteens politischer Einstellung, wenn er denn überhaupt eine hat, aber auf seinen Konzerten werden Flaggen geschwungen, während er über harte Zeiten singt“, beschreibt der konservative US-amerikanische Kolumnist George Will 1985 etwas ratlos seinen Eindruck eines Springsteens-Konzerts, das er auf eine Einladung von E-Street-Band-Schlagzeuger Max Weinberg besuchte. Und weiter: „Er ist keine Heulsuse, und der Vortrag über geschlossene Fabriken und andere Probleme wird immer von einer großen, freudvollen Affirmation unterbrochen: Born In The U.S.A.“.

„Vietnam war der Arbeitstitel“

Es ist 1984, Ronald Reagan sieht dem Ende seiner ersten Amtszeit als US-amerikanischer Präsident entgegen. Den Schwur zu seiner zweiten Periode leistet er im Januar des darauffolgenden Jahres. Der Kalte Krieg ist in vollem Gange, genau so wie die Dreharbeiten zum zweiten Teil von „Rambo“. An dem Stück „Born In The U.S.A.“ arbeitet Springsteen bereits seit den Sessions zu „Nebraska“, der Titelsong entsteht eigentlich aus einer Auftragsarbeit für einen Film von Paul Schrader heraus.

„Vietnam“ hieß das Lied zunächst, Springsteen lässt sich dann aber vom Drehbuchtitel Schraders inspirieren: „Born In The U.S.A.“. Und so entsteht sein wohl bekanntester Song. Weder wird „Born In The USA“ letzten Endes auf dem Soundtrack erscheinen, noch der Film so heißen: „Light Of Day“ kommt 1987 mit Michael J. Fox und Joan Jett in die Kinos, inklusive Springsteens gleichnamigen Song. Eine kleine Gastrolle hat übrigens Trent Reznor.



Bruce Springsteen ist stolz auf seinen Feuerwehr-Sohn

„Wir sind sehr stolz und freuen uns für ihn“, sagte Bruce Springsteen den Reportern, als sie den Singer-Songwriter bei der Zeremonie zur Einführung neuer Feuerwehrmänner beim Jersey City Fire Department abpassten. Springsteen war laut „Billboard“ gemeinsam mit seiner Frau Patti Scialfa und Familie gekommen, um dabei zu sein, wie sein Sohn (25) gemeinsam mit 15 anderen Kollegen als Feuerwehrmann vereidigt wird. Ebenfalls vor Ort: Bürgermeister Steven Fulop und andere Beamten der Stadt, die den Boss begleiteten. Vor dem Publikum berichtete Fulop von stolzen Zahlen der letzten Jahre. Demnach sei dies die 10. ausgebildete Generation der Feuerwehr, seit er im Amt…
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