Das ist der unglaubliche Grund, warum Damon Albarn eine Kooperation mit Prince ausschlug

Das ist der unglaubliche Grund, warum Damon Albarn eine Kooperation mit Prince ausschlug

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Damon Albarn gehört ganz sicher zu den am meisten beschäftigten Musikern auf dem Planeten. Nach einem (wie stets formidablen) neuen Gorillaz-Album im vergangenen Jahr und einer großen Tour kündigte die Comic-Band um den Sänger und Cartoon-Genie Jamie Hewlett unlängst an, dass auch 2018 eine neue LP der Gorillaz zu erwarten ist. Der Titel steht auch schon fest: „The Now Now Now“. Im Herbst geht es dann auf Tour durch die USA und von The Good The Bad & The Queen könnte es in diesem Jahr ebenfalls die langerwartete „Sophomore“-Platte geben.

Doch in der Vergangenheit kamen auch einige Projekte nicht zustande, die heute wohl immer noch für Aufmerksamkeit sorgen würden. So erzählteDamon Albarn in einem Interview bei Radio X, dass er schon einmal kurz vor einer Zusammenarbeit mit Prince stand. The Purple One lud ihn sogar einst in sein Studio ein, um dann gleich mit ihm Musik aufzunehmen. Als der Sänger allerdings erfuhr, dass er dort nicht rauchen dürfe, blies er das Projekt ab.

Treffen mit Prince: Damon Albarn war aufgeregt

„Ja, ich bin nicht hingegangen“, gestand Albarn. „Ich hatte einen Auftritt in Minneapolis und wurde eingeladen, mit Prince zu spielen. Und weißt du, ich hatte einen Drink und eine Fluppe (…), und wenn du nicht sein kannst, wer du bist…“ Der Musiker war ziemlich erbost über Prince‘ seltsame Regeln. Für ihn hätte genau das Gegenteil gelten müssen: „Wenn ich jemanden einlade, ist er mein Gast und es gibt keine solchen Bedingungen.

Dabei wäre die Kippe für ihn notwendig gewesen, wenn es um eine Kooperation mit Prince geht, fügte der 50-Jährige an. „Wie auch immer, ich hätte ja auch eine Zigarette vor dem Studio rauchen können, wenn ich sie brauche“, so Albarn. „Weißt du, ich wäre verdammt aufgeregt und wie könnte ich nicht verrückt werden, wenn ich mit Prince zusammen bin?“

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Prince: Urheberrechts-Klage gegen Fan-Chor-Video von „Purple Rain“

Dass Prince nicht immer mit den Regeln der Musikindustrie einverstanden war, ist bekannt. So veränderte der verstorbene Musiker für einen Zeitraum seinen Künstlernamen, um einen Vertrag mit seinem Label Warner Bros. zu umgehen. Auch der im Juli entfachte Streit um die Rechte seines Songs „Purple Rain“ hätte dem Ausnahmekünstler sicherlich nicht gefallen. Ursprünglich geht es um harmlose Aufnahmen eines Fanchors, der kurz nach Prince’ Tod in seiner Heimatstadt Minneapolis zusammen kam und auf der Straße gemeinsam das bekannteste Lied des Musikers sang. Die Bilder verbreiteten sich schnell im Internet und gelten bis heute als eines der rührendsten Erinnerungen an den Verstorbenen.…
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