Das ist das letzte Geheimnis über den Fake-Orgasmus in „Harry & Sally“

Als vor 29 Jahren „Harry und Sally“ in die Kinos kam, beschäftigten sich Liebeskomödien aus Hollywood noch ganz ernsthaft mit den Problemen des Zusammenlebens von Mann und Frau. Beim großen Publikum ist aber natürlich trotzdem eine der albernsten Szenen wohl für immer hängen geblieben: die bis zur Besinnungslosigkeit stöhnende Meg Ryan, die einen Orgasmus vortäuscht.

Um ihrem Geliebten Harry (Billy Crystal) aufzuklären, dass er möglicherweise doch nicht so perfekt im Bett ist, wie er selbst annimmt und Frauen eben wissen, wie man mit geschickter Schauspielerei für Befriedigung sorgt, demonstriert ihm Sally (Meg Ryan) in einem Restaurant einen vorgetäuschten Höhepunkt. Eine Aktion mit Folgen. Die Kellner müssen nun nämlich erst einmal die Speisen nachliefern, die solche Himmelsstürmereien ermöglichen.

Keine Sekunde peinlich

Beim Film-Festival in Locarno bekam Meg Ryan am Wochenende einen Ehrenpreis für ihr Lebenswerk. Die Schweizer Boulevard-Zeitung „Blick“ berichtet, dass im Publikum eine Frau unbedingt wissen wollte, was es denn nun mit dem Fake-Orgasmus in „Harry und Sally“ auf sich habe und wer sich die freche Nummer ausgedacht habe.

Kooperation

Meg Ryan ehrlich: „Wir hatten Raum zum Improvisieren, und es sollte witzig rüberkommen. Da kam ich auf die Idee, dass ich es, statt darüber zu reden, einfach vorführen könnte.“ Regisseur Rob Reiner fand die Idee klasse und ließ die Schauspielerin einfach machen. Ein cineastischer Glückstreffer, der Meg Ryan nicht eine Sekunde peinlich war, wie sie selbst zugibt. Anders als vielen Zuschauern, die zum Kinostart sogar aus dem Film hasteten.


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