David Gilmour über Beatles-Doku: „Bin überrascht, dass Paul das erlaubt hat“

Pink Floyds David Gilmour fällte ein hartes Urteil über „The Beatles: Get Back“.

David Gilmour hat die Dokumentationsreihe „The Beatles: Get Back“ (2021) kommentiert. Das Urteil des Pink-Floyd-Frontmanns ist nicht gerade positiv.

„The Beatles: Get Back“: Hart anzusehen

So bezeichnete David Gilmour im Gespräch mit dem Musikmagazin Uncut die Filmreihe als „schwer anzusehen“. Er sehe sich häufig Musikdokumentationen über Bands aus den Sechzigern und Siebzigern an, doch das Narrativ der Reihe von Regisseur Peter Jackson („Der Herr der Ringe“) sei ihm sauer aufgestoßen. „The Beatles: Get Back“ ist aus über 60 Stunden Filmmaterial zusammengeschnitten, das während der Aufnahmen zum letzten Beatles-Album „Let It Be“ (1970) entstand. Gilmour beschrieb folgende Szenen um Paul McCartney, John Lennon und George Harrison: „Paul ist so dominant und John fügt sich, weil das einfach gerade seine Situation ist, und George geht und kommt zurück.“ Die Wertung des Pink-Floyd-Musikers: „Echt furchtbar. Ich meine, für uns ist es schön anzusehen, aber ich bin überrascht, dass Paul das erlaubt hat.“

So zeigt uns Peter Jackson die „Fab Four“:

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David Gilmour über sein kommendes Solo-Album

Eigentlich drehte sich das Interview mit David Gilmour um sein im September erscheinendes fünftes Solo-Album, seinen ersten solchen Release seit neun Jahren. Der erste Song, „The Piper’s Call“, ist bereits zu hören. Zu den Einblicken des Musikers gehört allerdings auch ein ungewöhnliches Geständnis: So habe Gilmour keine Ahnung, was er solo erreichen wolle. Er verglich das Musizieren mit seiner Liebe fürs Fliegen. „Wenn die Songs ein Luft-Gefühl haben, ist das ein Glücksfall.“

So klingt der erste Vorgeschmack auf David Gilmours neues Album:

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Ebenso erfreut zeigte er sich über seinen neuen Weggefährten, Produzent Charlie Andrew. „Er hat einen wunderbaren Mangel an Wissen und Respekt für meine Vergangenheit“, teilt David Gilmour mit. „Er ist sehr direkt und nicht eingeschüchtert, das liebe ich. Das ist gut für mich, weil das letzte, was man will, ist, dass die Leute immer nachgeben.“

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