Highlight: John Lennon: Sein Tod und die Geschichte seines Mörders

Die 100 besten Gitarristen aller Zeiten: John Lennon

Als Rolling-Stone-Gründer Jann S. Wenner ihn fragte, wie er sich selbst als Gitarrist einschätze, sagte Lennon: „Rein technisch bin ich sicher nicht besonders, aber ich kann dem Ding Feuer unterm Arsch machen.“ Und genau das tat er. Lennon war die Zündkerze, der Katalysator der Beatles und gab ihren Songs oft eine rohe Komponente.

Man höre seine Rhythmusarbeit auf „Help!“, die kreiselartigen Riffs auf „Day Tripper“ oder das scheinbar saloppe „The Ballad Of John And Yoko“, wo Lennon – Harrison weilte gerade im Urlaub – rudimentäre Lead- und Rhythmus-Partikel zu einem magischen Ganzen verschweißte. Fraglos auch sein Talent, seiner Gitarre einen martialischen Ton zu entlocken.

Im Live-Promo-Clip für „Revolution“ lässt Lennon seine halb-akustische Epiphone Casino wie einen wütenden Rasenmäher aufheulen. Trotzdem bekam er nie den Respekt, der ihm als Gitarrist zustand. „Man nennt George den unsichtbaren Sänger“, sagte er. „Ich bin der unsichtbare Gitarrist.“ Geboren: 1940. Gestorben: 1980. Gitarren: Rickenbacker 325, Epiphone Casino u.a.

Kooperation

Hat Paul McCartney wirklich Gott gesehen?

Dass die Musik der Beatles schwer von psychedelischen Drogen beeinflusst war, ist bekannt. Insbesondere die „Magical Mystery Tour“ ist ein mit kunterbunten Eindrücken gefülltes Epos. Was für starke Substanzen die Fab Four genommen haben, hat Paul McCartney in einem Interview angedeutet – wobei der Künstler als derjenige gilt, der von den vier Mitgliedern noch den moderatesten Drogenumgang hatte. Im Gespräch mit der britischen „Times“ über Spiritualität erinnerte sich der 76-Jährige an eine Erfahrung mit dem Stoff Dimethyltryptamin (DMT), den er zusammen mit den Galeristen Robert Fraser genommen hatte. Die Droge war in den 60ern als LSD-Alternative beliebt geworden. „Wir waren…
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