Die besten Live-Alben aller Zeiten: Johnny Cash – „At Folsom Prison“


Seit 1957 trat Johnny Cash regelmäßig in Gefängnissen auf. Im Januar 1968 setzte er sich schließlich gegen die Plattenfirma durch und veröffentlichte ein Live-Album seines Auftritts vor Hunderten von Schwerkriminellen in der Kantine des kalifornischen Staatsgefängnisses Folsom Prison.

Er war damals auf dem Zenit seiner Popularität, und „At Folsom Prison“ wurde ein großer, unerwarteter kommerzieller Erfolg. Noch wichtiger für die Legende des man in black: Das Gefängnis war die perfekte Kulisse für seine Balladen von Schuld und Erlösung, mit denen sich die Insassen hörbar identifizierten.

Zehn Jahre nach seinem Auftritt in San Quentin beschloss Johnny Cash, noch einmal in den Knast zu gehen. Seine beste Zeit schien er hinter sich zu haben, doch im Folsom State Prison zu Kalifornien lief er wieder zur Höchstform auf …

„Niemals kam etwas Gutes aus einem Gefängnis“

Cash schlug sich auf ihre Seite, indem er auf die schlechten Haftbedingungen aufmerksam machte. „Ich finde, dass Gefängnisse nichts Gutes bringen“, sagte Cash später. „Niemals kam etwas Gutes aus einem Gefängnis.“

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Johnny Cash: Live-Album „A Night To Remember“ von 1973 erscheint

1973 veranstaltete Columbia Records eine Woche voller Konzerte, bei der Johnny Cash im Ahmanson Theater in Los Angeles spielte. Die Aufnahmen davon werden nun erstmals als Live-Album publik gemacht. Am 31. Juli erscheint das gleichnamige Album, das die größten Hits von Cash sowie einige Gastauftritte enthält. Johnny Cash: „A Night To Remember“ Das Werk enthält zwei LPs, verpackt in Goldfolie, eine doppelte weiße Vintage-LP, eine DVD der Show, sowie eine „gold 7“ mit zwei „unveröffentlichten Forever-Words-Stücken von Ruston Kelly und einem Mystery-Künstler“. Auch Gastauftritte von June Carter Cash und Carl Perkins, sowie ein Cover von Kris Kristoffersons „Sunday Morning Coming…
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