Die besten Songwriter aller Zeiten: John Lennon

Die besten Songwriter aller Zeiten: John Lennon

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Die besten Songwriter aller Zeiten, Platz 03: John Lennon

Schon seine frühesten Arbeiten mit McCartney ließen ahnen, dass ihre Songs nicht nur die Musik-, sondern die gesamte Welt verändern würden. „Sie machten Sachen, die sonst kein anderer machte“, sagte Bob Dylan nach einer langen Autofahrt in Colorado, auf der im Radio ständig Beatles-Songs liefen. „Ich wusste in diesem Moment, dass sie genau in die Richtung zeigten, die die Musik einschlagen musste.“

Was bedeutete, dass sie zunächst einmal einen Schritt zurückgingen, um die Popmusik mit der rohen Energie des frühen Rock’n’Roll aufzuladen – Elvis Presley, Chuck Berry, Buddy Holly und Little Richard –, in einem zweiten Schritt dann einen psychedelischen Vorstoß in ihr Innenleben unternahmen und mit Songs wie „Hard Days’s Night“ oder „In My Life“ die Grenzen des Popsongs sprengten, um abschließend einen Sprung in jene avantgardistischen Soundgebilde zu wagen, die bislang nur in ihren Träumen existiert hatten: „Strawberry Fields Forever“, „A Day In The Life“, „Revolution #9“. Niemand verstand es besser als John Lennon, das Spannungsfeld zwischen dem privaten und politischen Leben zu artikulieren.

Es war daher kein Wunder, dass universal gültige Songs wie „Watching The Wheels“ oder „Imagine“ seine Solo-Jahre dominierten. „Ich interessiere mich für Dinge, die eine Bedeutung für alle Leute haben“, sagte er dem ROLLING STONE 1970. „Und nicht nur für ein paar Kids, die der Tapete in ihrem Schlafzimmer zuhören.“

Paul McCartney: Lennon sagt ihm noch immer, welche seiner Songs was taugen

Dass Paul McCartney auch heute noch Relevanz in der Popmusik hat, steht spätestens seit dem Nummer-Eins-Erfolg mit „Egypt Station“ außer Frage. Doch an wessen Meinung soll sich solch ein längst legendärer Musiker messen? Der Brite meint: An seinem ehemaligen Beatles-Kollegen John Lennon. Wie der 76-Jährige gegenüber dem „NME“ verriet, beurteilt er neues Material nach der Vorstellung, wie der verstorbene Sänger möglicherweise darauf reagiert hätte. „Ich habe manchmal einfach gedacht: ‚Okay, alles klar, das ist jetzt eine Beatles-Session, eine Schreib-Session mit John'. Und ich würde sagen: ‚Was denkst du darüber?'“ Darauf hätte ihm Lennon im Kopf entweder „Das ist großartig, behalte…
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