Reeper Bahn Festival: pop’n’politics: präsentiert vom Rolling Stone
mehr erfahren



Spezial-Abo

Freiwillige Filmkontrolle


Die besten Songwriter aller Zeiten: John Lennon


von

Schon seine frühesten Arbeiten mit McCartney ließen ahnen, dass ihre Songs nicht nur die Musik-, sondern die gesamte Welt verändern würden.

„Sie machten Sachen, die sonst kein anderer machte“, sagte Bob Dylan nach einer langen Autofahrt in Colorado, auf der im Radio ständig Beatles-Songs liefen. „Ich wusste in diesem Moment, dass sie genau in die Richtung zeigten, die die Musik einschlagen musste.“

🛒  Double Fantasy von John Lennon und Yoko Ono jetzt bei Amazon.de bestellen

Was bedeutete, dass sie zunächst einmal einen Schritt zurückgingen, um die Popmusik mit der rohen Energie des frühen Rock’n’Roll aufzuladen – Elvis Presley, Chuck Berry, Buddy Holly und Little Richard –, in einem zweiten Schritt dann einen psychedelischen Vorstoß in ihr Innenleben unternahmen und mit Songs wie „Hard Days’s Night“ oder „In My Life“ die Grenzen des Popsongs sprengten, um abschließend einen Sprung in jene avantgardistischen Soundgebilde zu wagen, die bislang nur in ihren Träumen existiert hatten: „Strawberry Fields Forever“, „A Day In The Life“, „Revolution #9“. Niemand verstand es besser als John Lennon, das Spannungsfeld zwischen dem privaten und politischen Leben zu artikulieren.

Es war daher kein Wunder, dass universal gültige Songs wie „Watching The Wheels“ oder „Imagine“ seine Solo-Jahre dominierten. „Ich interessiere mich für Dinge, die eine Bedeutung für alle Leute haben“, sagte er dem ROLLING STONE 1970. „Und nicht nur für ein paar Kids, die der Tapete in ihrem Schlafzimmer zuhören.“


Harry Nilsson: Leben und Tod eines Egozentrikers

Als Harry Nilsson am 15. Januar 1994 im Alter von 52 Jahren an Herzversagen starb, ging eine der wohl meistunterschätzten Stimmen des vergangenen Jahrhunderts von uns. Eigentlich aber war sie zu diesem Zeitpunkt schon längst verstummt. 14 Jahre war es her, dass Nilsson ein Album veröffentlicht hatte. „Flash Harry“ (1980) erschien außerdem nur auf dem europäischen Markt und nicht in seiner Heimat, den USA. Live-Shows gehörten für Harry Nilsson in den 90ern ohnehin der Vergangenheit an. Und doch reichten zehn Jahre zwischen 1967 und 1977, um zu beweisen, wozu er fähig war. Neben Randy Newman oder Van Dyke Parks gehörte…
Weiterlesen
Zur Startseite