Die jungen Wilden: Ladle Fight. Folge 3 der Serie „Die Zukunft der Musik“


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Ben will eine Band gründen. Zeke auch. Ben und Zeke kommen aus einem grünen Vorort von Washington, D.C., sind beide acht Jahre alt und Freunde, seitdem sie sprechen können. Ihre Gruppe nennen sie The Sporks, dann Blah Blah Blah, dann High Definition. Am Ende entscheiden sie sich für Ladle Fight. Sie holen sich noch zwei Freunde dazu, Ian und Michael, ebenfalls acht. Ian soll der Manager sein. Weil es für den Manager einer Band von Achtjährigen aber fast nichts zu tun gibt, setzt er sich ans Schlagzeug. Der erste Song, den sie schreiben, heißt „L.A.“. Es ist zwar noch keiner von ihnen dort gewesen, aber es klingt wie ein Ort, über den man cool singen kann.

Heute, rund fünf Jahre später, gibt es Ladle Fight immer noch. Nur dass Ian und Michael nun einen Kopf größer sind als Ben und Zeke. Die Pubertät eben. Gerade haben sie, kurz vor den 14. Geburtstagen, selbst ihr erstes Album veröffentlicht. Es ist auch bei iTunes erhältlich. Bei der Release-Party war der Club voll wie eine Tokioter U-Bahn in der Rushhour. Es waren Mädchen da, die vorher bei Facebook schrieben, sie seien excited.

Kürzlich trat die Band beim US-Radiosender NPR auf. Im Video dazu sehen die Jungs putzig aus. Bis sie anfangen zu spielen, dann findet man sie cool. Die Songs auch: einwandfrei verzerrter (Indie-)Rock, der noch viel vorhat und schon viel hinter sich gelassen hat. Ben singt, als würde er heimlich rauchen. Über globale Erwärmung, George Bush und Wasserallergie. Die Frage nach den Einflüssen beantwortet Gitarrist Zeke, Typ Zauberlehrling: Vampire Weekend, The Walkmen, Magnetic Fields, Fleet Foxes, Wavves, Yeasayer.

Wie lange Ladle Fight es wohl noch zusammen aushalten? Sagt Ian: „Entweder gibt es uns noch ein Jahr – oder so lange, bis wir alle sterben.“ Bis dahin findet man alle Infos über die Band hier.



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