Die Toten Hosen werden mit DFB-Preis für „Zeichen gegen Rassismus“ ausgezeichnet


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Die Toten Hosen wurden für ihr langjähriges Engagement gegen Rassismus und für mehr Toleranz bei der Verleihung des Julius-Hirsch-Preises vom DFB mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Campino erklärte dazu:

 „Unsere Band findet es sehr gut, dass der DFB im Namen von Julius Hirsch diesen Preis verleiht. Damit erinnert man an die dunkle Zeit der deutschen Vergangenheit. Und man setzt ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus. Dafür stehen wir auch als Band. Wenn wir die Aufmerksamkeit mit unseren Namen noch ein bisschen stärker auf diesen Preis lenken können, machen wir das sehr gerne.“

Musiker-Kollege Thees Ullman scherzte bereits zu Beginn: „Jetzt bekommt ihr schon einen Preis vom DFB! Das hat mit Punk nichts mehr zu tun!“, beendete seine Rede aber mit den Worten: „Herzlichen Glückwunsch! Das ist Punk.“

DFB-Präsident Fritz Keller machte deutlich, dass gerade in der heutigen Zeit mit Angriffen Rechtsradikaler wie in Halle jeder aufgefordert ist, klar Position zu beziehen, wenn rassistische oder antisemitische Worte fallen: „Wir Demokraten müssen heute aufstehen, wir dürfen nicht mehr den Mund halten. Zivilcourage, mit mir nicht, ich will diesen Mist nicht hören!“


Darum sind The Dixie Chicks ab sofort „The Chicks“

The Dixie Chicks sind nicht die Ersten, die ihren Namen auf Grund von rassistischen Assoziierungen ändern wollen. Auf ihrer Website gab die Band ein kurzes Statement über die Namensänderung ab. Die Chicks gibt es doppelt „Wir möchten den Moment ergreifen“, heißt es von Seiten der Band. Doch der neu gewählte Name ist bereits schon vergeben – die Namensträger scheinen mit einem geteilten Namen jedoch kein Problem zu haben: „Ein aufrichtiges und herzliches Dankeschön geht an „The Chicks“ aus Neuseeland für ihre freundliche Geste, die uns erlaubt haben, ihren Namen zu teilen. Wir fühlen uns geehrt, mit diesen außergewöhnlich talentierten Schwestern…
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