Dschungelcamp: Krasser Quotensturz bei „Ich bin ein Star“

Update:

Montag, 29. Januar

Die Zeiten der Abwahlen der Camp-Teilnehmer hat längst begonnen, aber die Zuschauer brechen weg: Nur  5,33 Mio. schalteten am Sonntag bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ein, Marktanteil 21,8%. Wie „Meedia“ herausstellt, verfehlte die Sendung damit zum achten Mal in Folge die 6-Mio.-Marke.

Freitag, 26. Januar: Leichter Aufwind! 5,36 Mio. Menschen schalteten ein, Marktanteil: 25 Prozent. Damit wurde die wichtige Schwelle von sechs Millionen Zuschauern zwar wieder unterboten – liegt aber deutlich höher als die Zahlen von Sonntag bis Dienstag. Mit einem Marktanteil von 41, 8 Prozent (14-49-Jährige) holte sich das Dschungelcamp zumindest den bisherigen Staffel-Rekord.

Donnerstag, 25. Januar: Die Ankündigung, dass jemand vorzeitig ein Camp verlässt, scheint zu ziehen: Am Mittwoch holte IBES mit 5,91 Millionen Zuschauern (3,15 Mio. davon bei den 14- bis 49-Jährigen) die beste Quote seit Samstag. Ab dem Mittag wurde an die Medien herausgegeben, dass jemand aus dem Dschungel auszieht, ohne abgewählt worden zu sein – die folgende Berichterstattung über die nicht namentlich genannte Person hat wohl auch bei den Fans für mehr Interesse gesorgt.

ROLLING STONE berichtete:

Der Dschungel lockt immer weniger Zuschauer vor die Mattscheibe: „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ rutscht in Richtung Allzeit-Tief. „Meedia“ hat die Zahlen ausgewertet. Die zwölfte Staffel holte zur Premiere am vergangenen Freitag zwar immerhin 3,45 Mio. Fans der werberelevanten Zielgruppe 14 bis 49.

Am Samstag schalteten sogar 3,53 Mio. ein. Aber ab Sonntag ging’s los: 2,98 Mio., am Montag 2,60 Mio. „Meedia“ stellt heraus, dass noch 2017 keine einzige Folge der RTL-Spielshow weniger als drei Millionen Zuschauer holte. Zuletzt schalteten vor zehn Jahren, am 13. Januar 2008, weniger als 2,60 Mio Fans ein (damals waren es 2,55 Mio).

Auch der Dienstag (23. Januar) bot für RTL kein wirklich befriedigendes Ergebnis: „Ich bin ein Star“ rutschte mit 4,98 Mio. Zuschauern erstmals seit 2009 unter die Marke von fünf Millionen – wenngleich die wichtige Gruppe der 14- bis 49-Jährigen wieder anstieg, auf 2,74 Mio. (36,3 Prozent Marktanteil).

Lohnt sich das Dschungelcamp dennoch? Natürlich:

Warum man unbedingt das „Dschungelcamp“ gucken sollte


Das „Dschungelcamp“ ist großes absurdes Theater

Jetzt berichten wieder alle über das „Dschungelcamp“. Auch ROLLING STONE. Warum nur - gibt es nicht wichtigere Themen, die dieses Land bewegen? Sicher gibt es die. Aber der Erfolg dieses eigenartigen Sendeformats ist es, dass es trotz Mediantamtams völlig falsch eingeschätzt wird. Eigentlich sollte man annehmen, dass es sich hier um einen weiteren Tiefpunkt in der nach unten offenen Skala des Selbstentwürdigungstheaters handelt, das die Privaten und besonders RTL seit Jahren kultivieren. Aber das wäre zu einfach. Längst wärmt sich eine ganze Nation an diesem Fernsehlagerfeuer. In der Spitze sehen bis zu acht Millionen Menschen dem bunten Treiben im australischen…
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