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„Es“: Darum hat Stephen King selber Angst vor Clowns

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Es gibt eine Krankheit, die nennt sich „Coulrophobie“: die krankhafte Angst vor Clowns.

Seit Stephen King kann niemand mehr die Riesenfüße eines geschminkten Kaspers anwatscheln sehen, ohne Herzrasen zu bekommen. 1986 erschien „Es“, und es behandelte den Kampf von sieben Kindern gegen ein Monster aus dem All. Das „Es“ hatte keinen Namen, aber es wusste, wie es sich tarnen musste, um das Vertrauen der Kleinen zu erschleichen.

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Mit King zog der Horror ins Clownsleben ein, eine ganze Branche wurde umgedeutet, leider gibt es keine Statistik darüber, wie viele bemalte Zirkuskomiker seit 31 Jahren auf der Straße leben müssen. Seit den Achtzigern überfluten, überwiegend aus dem B-Segment, unzählige Filme den Markt, deren Titel allein die Richtung vorgeben: „The Clown at Midnight“ oder „Klown Kamp Massacre“. Als King-Clown nannte Es sich Pennywise, und Pennywise brachte Ballons mit, die sogar gegen den Wind fliegen konnten. „Wir alle fliegen hier unten“, sagte Es, das seinen Kopf aus der Kanalisation steckte. Die Kleinen bekamen große Augen. Dann riss der Clown sie mit seinen Klauen in die Tiefe.

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Dabei spielte Stephen King mit Pennywise ein durchaus faires Spiel. Seine Annahme, wie Clowns auf Kinder wirken, war fast schon naiv. King ging davon aus, dass die Kinder in seinem Roman sich angezogen fühlen von dem grotesken Wesen, schließlich kamen alle Kleinen, nach anfänglicher Schüchternheit, mit ihm ins Gespräch. Sein Monstermaul mit den scharfen Zähnen und die Klauen präsentierte Pennywise erst, wenn er das Opfer ganz auf seiner Seite hatte.

So findet auch der Roman auf den ersten Seiten sein Motiv. Bill Denbrough, einer der Jungen, will den von „Es“ ermordeten kleinen Bruder rächen. George spielte draußen, alleine im Regen, mit seinem Papierboot, man fand ihn, einen Arm abgerissen, vor einem Kanalisationsschacht.

Scott Eisen Getty Images for Warner Bros.


Von der Fledermaus infiziert: Stephen Kings „Cujo“

Follow @sassanniasseri Stephen King – Das Ranking Plätze 81-71 Plätze 70-61 Plätze 60-51 Plätze 50-41 Plätze 40-31 Plätze 30-21 Plätze 20-11 Plätze 10-01 Die besten Bücher von Stephen King Platz 13. Cujo (1981, deutsch: „Cujo“) ★★★★½ Schnell wie ein Rock-Song, und auch so dreckig und laut, so hat King die simple Geschichte dieses tollwütigen Bernhardiners beschrieben, der eine Mutter und ihren Sohn in einem liegengebliebenen Auto drangsaliert. Einer der wenigen Romane, die nicht direkt übernatürliche Kräfte bemühen – ein Monster im Schrank wird lediglich angedeutet, hinter dem sich der Killer in „Dead Zone“ verbergen und dessen Geist den Hund befallen…
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