Exklusive Videopremiere: K-X-P – „Air Burial“

K-X-P besteht seit langem aus dem Trio von Timo Kaukolampi (Elektronische Musik, Gesang und das „K“), Tuomo Puranen (Bass, Keyboard und das „P“) und den wechselnden Schlagzeugern (das „X“ – ein Mysterium) Tomi Leppänen und Anssi Nykänen. Mit dem zweiten Teil ihres Albums „III“, das im März 2016 erschien, erschließen sie neues Territorium. Wenn Part I der grübelnde, aufstrebende und spannungserzeugende Akt ist, dann ist Part II das klimatische und explosive Finale, das die 13 Tracks vereint, die sich über die zwei Alben erstrecken.

„Es ist nicht möglich, diese Entwicklung zu kontrollieren oder gar vorauszusagen. Es ist zufällig und chaotisch, als ob die Evolution mir die Energie wie ein Blutegel aussaugt“, sagt Timo Kaukolampi zur Entwicklung der eigenen Musik. Seit „The History Of Techno EP“ (2014) und „Part I of III“ (2015) hat die Gruppe mehrere Genres durchschritten, von Ambient-Proto-Techno zu Space-Rock und so ziemliches alles dazwischen.

Cover von „III Part II“
Cover von „III Part II“

Jedoch sieht Kaukolampi diese neue klangliche Entwicklung als „das rockigste, punkigste und innovativste Album, das wir je gemacht haben. Es ist wütend und feindselig, aber es beinhaltet trotzdem Anmut. Wie eine Unterhaltung zwischen Gut und Böse, die den Moment einfängt, in dem Punker anfingen, Drum Machines und Sequencer zu benutzen.“

ROLLING STONE präsentiert exklusiv die Videopremiere von „Air Burial“:

K-X-P auf Tour:
19.04.2016 Berlin, Kantine Berghain
20.04.2016 Dresden, Scheune
20.08.2016 Dornstadt, Obstwiesenfestival


Heath Ledger: Für „The Dark Knight“ schrieb er ein Joker-Tagebuch

„Method acting“ bedeutet, sich vollkommen in Rollen zu versetzen, bewusst und unterbewusst. Auch Heath Ledger benutzte diese berüchtigte  Schauspielermethode, um sich auf seine Filmdarstellungen vorzubereiten. Er starb am 22. Januar 2008 – sein später mit einem Oscar gekrönte Part als Joker in „The Dark Knight“ war gerade abgeschlossen – an einer wohl versehentlichen Überdosis Schlaftabletten. Um sich in den Joker einzuarbeiten, schloss sich der 28-Jährige einen Monat lang in ein Hotelzimmer ein und benutzte ein Tagebuch, um sich Notizen zu seiner Rolle als psychopathischer Schwerverbrecher und Gegenspieler Batmans zu machen. Ausschnitte aus diesem Tagebuch kann man in der Doku „Too…
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