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Folge 3: Lana Del Rey. Interview: „Die Entscheidungen fälle ich“

Lana Del Rey, bereits Monate vor der Veröffentlichung Ihres Albums „Born To Die“ waren Sie Gegenstand zahlreicher Spekulationen im Netz und in der Presse. Was war das lustigste, das sie in dieser Zeit über sich selbst gelesen haben?
Oh, da gab es einiges, das können Sie mir glauben. Leider war das meiste erfunden, weshalb sich der Spaß für mich in Grenzen hielt.

Haben Sie sich denn die Mühe gemacht, all die Artikel und Blogs zu lesen?
Nein, das habe ich irgendwann aufgegeben. Bis vorigen September bin ich dran geblieben, aber spätestens im November war ich dann raus. Ganz einfach, weil ich absolut keine Ahnung hatte, wovon all diese Leute reden. Zumal ich bis zu diesem Zeitpunkt kaum Interviews gegeben hatte, in Deutschland vielleicht drei oder vier, drei für englischsprachige Medien und noch mal drei in Frankreich, das war‘s. Und dann hat jeder vom anderen abgeschrieben und jedes Mal kam noch irgendeine abstruse Theorie hinzu.

Was ist grundsätzlich besser, immer alles zu erklären, oder sich Geheimnisse zu bewahren und einen Gutteil der Vorstellungskraft der Journalisten zu überlassen, um den Mythos zu nähren?Ich bin hin und hergerissen. Bei jedem Interview lernt man verschiedene Dinge, das hängt sehr vom Fragesteller ab. Bei den meisten Leuten ist es leider so, dass es überhaupt keine Rolle spielt, wie aufrichtig man ihre Fragen beantwortet, sie schreiben sowieso das, was sie wollen. Und das ist wirklich die interessanteste Erkenntnis aus diesen wenigen Karrieremonaten: Dass man der Presse offenbar nicht trauen kann. Nur weil etwas in einer landesweit erscheinenden Zeitung erscheint, muss es noch lange nicht stimmen. Früher habe ich etablierten Medien absolut vertraut, heute weiß ich: die Art, wie berichtet wird, hängt einzig und alleine von der Integrität des einzelnen Reporters ab.

In Ihrem Fall ist die Fantasie mit einigen Kollegen tatsächlich ein bisschen sehr durchgegangen…
(lacht) Allerdings, die meisten Artikel über mich lesen sich eher wie fiktionale Kurzgeschichten statt wie ein Porträt.



Lana Del Rey: „Nennt mich nie nie nie nie nie wieder rassistisch“

Als Lana Del Rey am Donnerstag auf ihrem Instagram-Account die Veröffentlichung ihres neuen Albums (05. September) ankündigte, nutzte die Sängerin die Gelegenheit, um sich gleichzeitig gegen kritische Stimmen zu äußern, die ihr immer wieder vorwerfen, Missbrauch und Gewalt gegen Frauen zu verherrlichen. Als der Popstar dabei Sängerinnen wie Beyonce, Nicki Minaj oder Ariana Grande ins Spiel brachte, löste dies eine weitere heftige Kritikwelle aus. Gegen diese setzte sich die Sängerin nun zur Wehr. Del Rey wendete sich diese Woche in einem langen Brief an all jene Menschen, die ihr seit Jahren vorwerfen ein schlechtes Vorbild für weibliche Fans zu sein. „Ich habe…
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