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Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress

„Funny Looking Angels“: Smith & Burrows spielen uns einen Nikolaus-Gruß

Weihnachtsplatten gibt es wie Sand am Meer, pardon: wie Lametta am Baum. Wirklich gute Weihnachtsplatten findet man hingegen nicht so oft. In diesem Jahr ist allerdings wieder eine dabei, die man getrost unter den Baum legen kann, oder an den Tagen zwischen Nikolaus und Weihnachten spielen kann.

„Funny Looking Angels“ ist gemeint, das Album von Editors-Stimme Tom Smith und Andy Burrows, der mal Drummer bei Razorlight war und nun bei We Are Scientists musiziert. Zehn Songs sind drauf, Cover-Versionen und eigenes.

Ende November spielten die beiden einen exklusiven Wohnzimmergig für die neue Streaming-Plattform Myjuke. Wir waren dabei und durften exklusiv unsere liebsten Songs filmen. Sehen Sie hier, als Gruß zum Nikolaus, die wunderschöne Aufnahme des beschwingten Titelsongs „Funny Looking Angels“, den wir nicht nur mit vier Sternen benoten, weil wir ihn für unseren musikalischen Adventskalender filmen konnten.

Kooperation

Bewertung: ****

Smith & Burrows werden in diesem Jahr auch noch einmal live zu sehen sein. Und zwar hier:

15.12. Köln, Gloria
17.12. Berlin, Babylon


Die besten Konzeptalben aller Zeiten: The Who - „Quadrophenia“

Der alles überwältigende Song kommt am Schluss. Regen prasselt, als die ersten Klavierakkorde zu „Love, Reign O’er Me“ einsetzen, dieser Sehnsuchtshymne adoleszenter Jugendlicher, zu der im Jahre später gedrehten Kinofilm (mit Sting!) der Held, ein Mod namens Jimmy, von der Klippe ins Open End springt und sein Scooter zerschellt, während er auf dem Doppelalbum mit einem Bötchen aufs Meer hinausrudert, was natürlich ein bisschen weniger offensichtlich ist. Für „Quadrophenia“ sprechen vor allem drei Argumente: Die Mod-Kultur, die schönste Jugendkultur aller Zeiten; ihre Musik (Northern Soul) war so hitzig wie ihre Tänze elegant und ihr Styling (Parkas, Ponys, enge Anzüge, Mädchen…
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