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Blackout Tuesday
Highlight: 23 grandiose Album-Opener der Musikgeschichte

Green Day: Marihuana und herbe Kritik von Johnny Rotten – das müssen Sie über die Band wissen

Mit der Ankündigung des kommenden Albums „Father Of All“ haben Green Day ihre Fans in Bewegung gesetzt. Auch die dazugehörige Tour dürfte rasch ausverkauft sein. Kein Wunder bei der Beliebtheit, der sich Green Day auf der ganzen Welt erfreuen. Mehr als 85 Millionen verkaufte Alben, fünf gewonnene Grammys und ein Platz in der Rock and Roll Hall of Fame sprechen dabei für sich. Nachdem das Trio 1994 mit „Dookie“ seinen großen Durchbruch erlebt und dem Punk in den USA an der Seite von Bands wie Bad Religion, Rancid, The Offspring und Sublime wieder größere Aufmerksam beschert hatte, sind Billie Joe Armstrong, Mike Dirnt und Tré Cool längt zu einem riesigen Stadion-Act mutiert. „Father Of All“ ist das mittlerweile 13. Studio-Album der Band, die seit zwei Jahrzehnten aktiv ist.

Was Sie daher über Green Day wissen müssen:

Wurzeln in der kalifornischen Punk-Szene

Alles begann 1986 mit der Gründung der Band Sweet Children durch Billie Joe Armstrong und Mike Dirnt. Beide waren zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 14 Jahre alt. Zuvor lernten sie sich in der Cafeteria der Carquinez Middle School im kalifornischen Crockett kennen. Schnell spielten sie ihre ersten Shows und etablierten sich im Dunstkreis der 924 Gilman Street, einem damals einflussreichen DIY-Punk-Club in der San Francisco Bay Area. Neben ihren Auftritten engagierten sich Armstrong und Dirnt freiwillig als Sicherheitsmänner in der Gemeinschaft aus Punk-Liebhabern und Außenseitern.

Gegründet wurde der Club als Rückzugsort. Ein Akt aus Solidarität, Gemeinschaftsgefühl und Wille bot Bands und Zuhörern einen Ort abseits der üblichen Strukturen der Musikindustrie. Jugendliche jeden Alters waren willkommen, solange sie sich an die Regeln hielten: Keine Drogen, keine Gewalt, kein Sexismus, kein Rassismus. Green Day blühten in diesem Umfeld auf.

Tré Cool

Eine Hommage an Marihuana

Wirklich konsequent waren die jungen Billie Joe Armstrong, Mike Dirnt und Al Sobrante, damals noch Schlagzeuger der Band, außerhalb des Clubs nichts. Der Name Green Day entstand aus ihrer Liebe zum Kiffen und ersetzte den alten Namen Sweet Children. Ein Green Day war üblicher Slang für Tage voller Langeweile, die man stoned in irgendeinem Park verbrachte.

Green Day ist ein Magnet für Spitznamen

Mike Dirnt heißt bürgerlich eigentlich Michael Ryan Pritchard. Der Name Dirnt kommt daher, dass er als Jugendlicher pausenlos Luft-Bass spielte und dabei mit einem energischen „dirnt, dirnt, dirnt“ das Schnarren der Saiten nachahmte. Seine Freunde tauften ihn kurzerhand um und er machte die Spitznamen zum Künstlernamen. Auch Tré Cool ist ein Spitzname. Der Schlagzeuger von Green Day wurde als Frank Edwin Wright III geboren. Sein Vorgänger, Al Sobrante, heißt bürgerlich John Kiffmeyer.

Ist das noch Punk-Rock?

Mit dem Erfolg von Green Day kamen umgehend die Kritiker, allen voran diejenigen aus der 924 Gilman Street. Die Band habe die Prinzipien der Szene verraten und seien keine echten Punks mehr. Johnny Rotten, Sänger der Sex Pistols, kommentierte die Kalifornier mit markanten Worten: „Da wehren wir uns also gegen all das, und es kotzt mich an, dass Jahre später ein Scheißhaufen wie Green Day einsteigt und das alles klaut und es sich einverleibt. Sie haben sich ihre Flügel dafür nicht verdient und wenn sie echte Punks wären, würden sie nicht so aussehen wie sie es tun.“

Florian Stangl


23 grandiose Album-Opener der Musikgeschichte

Eröffnungsstücke auf Alben werden häufig unterschätzt: Von Musikern wohl durchdachte, instrumentale Einleitungen verleiten Hörer häufig dazu, gleich zum zweiten, stärkeren Song weiter zu klicken. Es gibt jedoch einige überwältigende Opener, die Hörern schon mit den ersten Takten Sinn und Zweck des Albens erklären können. Die ROLLING-STONE-Redaktion hat 23 der besten gelistet. R.E.M. – „Begin The Begin“ vom Album „Lifes Rich Pageant“ (1986)  Nicht nur wegen des Titels das perfekte Einstiegslied in ein Album, das vom Leben im Amerika der 80er-Jahre erzählt und von all den Dingen, die sich ändern müssen. Michael Stipe singt plötzlich ganz verständlich, und seine Worte sind…
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