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Hot Stuff: Die Sommer-Playlist von Wolfgang Niedecken

An seinem 16. Geburtstag sah der Urkölner Wolfgang Niedecken das erste Stones-Konzert seines Lebens. Es sollte nicht das letzte sein. Bisher hat er auf jeder Tour mindestens eine Show besucht und kann nicht nur deshalb getrost als Fachmann für die Band bezeichnet werden. Immerhin hat er selbst drei Mal für die Stones im Müngersdorfer Stadion eröffnet.

Nach all den Jahren, so sagt sagt er, habe er sich öfter insgeheim gewünscht, dass ihn Mick Jagger einmal zurate ziehen würde, wenn es um die Song-Auswahl für ein Konzert geht. „Denn so großartig die Big Hits auch sind, ich persönlich brauche nicht jedes Mal „Satisfaction“, „Honky Tonk Woman“ und weitere Crowdpleaser“. Was das mit seinem Sommer zu tun hat? Das gesamte Stones-Repertoire befindet sich auf seinem iPad, sodass er jederzeit sämtliche Songs hören kann, die ihn beim Autofahren mit offenem Fenster gut drauf bringen.

Keith Richards als Sänger

„This Place Is Empty“ ist so ein Lied, also einer der Songs, bei denen Keith Richards bei den Konzerten der Rolling Stones singen darf. „Manche gehen da Bier kaufen, für mich ist es die intensivste Phase der ganzen Show, weil sich da (wie letztens in München bei„Slippin Away“) ein weiser Blues-Veteran ganz tief in seine Seele schauen lässt. Jagger pflegt das Rollenspiel, Richards ist immer nur er selbst. Authentischer geht’s nicht“.

Diese und viele weitere Sommer-Playlists finden Sie auf unserem Spotify-Profil ROLLING STONE GERMANY sowie im aktuellen Heft, in dem Wolfgang Niedecken ausführliche Worte zu jedem ausgewählten Song findet.

Wolfgang Niedeckens Sommer-Playlist:


Die besten Songs aller Zeiten: „Stairway To Heaven“ von Led Zeppelin

„Stairway To Heaven“ von Led Zeppelin hebt geradezu elisabethanisch an - Flöte: John Paul Jones, gedrechselte Lyrics: Robert Plant („If there's a bustle in your hedgerow/Don't be alarmed now/It's just a spring clean for the May Queen…) - morpht später in ein Solo von Jimmy Page, das wahrlich die Himmelsleiter erklimmt. Und dann die Pforte stürmt. Page befand dann auch, der Song „kristallisiert die Essenz der Band. Es war alles da, und man hört die Band in Hochform, eben als richtige Band, als Einheit. Es war schon ein Meilenstein für uns.“ Der Gitarrist weiter: „Jeder Musiker möchte in seinem Leben doch…
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