Im neuen ROLLING STONE: CD New Noises – „Here Comes The Wave“

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1. Mac DeMarco „This Old Dog“

Leicht melancholisch plus leicht verpeilt plus leicht kaputt plus gut gelaunt macht sehr, sehr hip. Der kanadische Songschreiber überragt mit seiner entspannten Slacker-Americana momentan viele Kollegen, die sich in schwierigen Zeiten zu Höherem berufen fühlen.

2. Lake „Work With What You Got“

Entspannte Musik kommt auch von diesem US-Quartett aus Washington State, das man nicht mit der gleichnamigen deutschen Band aus den Siebzigern verwechseln sollte. Lake klingen so, als hätten Belle And Sebastian mit Jackson Browne eine Westcoast-Platte aufgenommen.

3. Die Regierung „30 Jahre mehr“

Comebackplatten sind ja in der Regel eine fürchterliche Angelegenheit. Nicht so bei den Pionieren der Hamburger Schule. „Raus“ ist nicht nur eines der besten deutschsprachigen Alben der letzten Jahre – ihr lässiger Post-Punk wirkt so intakt und wehrhaft gegen die Idiotien des Alltags wie eh und je.

4. Sophia Kennedy „William By The Windowsill“

Die Hamburgerin schrieb bisher hauptsächlich Musik fürs Theater. Ihr Debütalbum als Solokünstlerin ist eine schöne Überraschung im hiesigen Pop­betrieb, weil es Sixties-Referenzen von Beach Boys bis Phil Spector mit dem Einsatz dezenter Elektro­beats davor bewahrt, als bloße Retroübung durchgewunken zu werden.

5. Thundercat „Them Changes“

Mit einem derart vor Kreativität übersprudelnden Album des Bassisten, der vor allem durch seine Arbeiten mit Kendrick Lamar und Flying Lotus bekannt ist, hat wohl niemand gerechnet. „Drunk“ verschränkt Soul, Funk, Jazz und Elektronik zu einem Gesamtkunstwerk.

6. Ásgeir „Here Comes The Wave In“

Der isländische Sänger und Songschreiber Ásgeir Trausti gibt sich mit den üblichen nordischen Zerbrechlichkeits­hymnen nicht zufrieden. „­Here Comes The Wave In“ von seinem neuen Album, „Afterglow“, kommt als eine Art Bombastversion von Bon Iver daher, mit maximalem Drama im Chorus.

7. mESMO feat. Zwanie Jonson „Home To You“

„The Same Inside“ heißt die erste Platte der Songschreiber und Produzenten Vredeber Albrecht und Lars Precht alias mESMO, die sich für ihre Songs zahlreiche Studiogäste eingeladen haben. „Home To You“ atmet schwärmerische Synthies und verträumte Bah-bah-bah-Chöre. Und alles fließt.

8. Desperate Journalist „Be Kind“

Auf ihrem zweiten Album, „Grow Up“, verbindet die Londoner Band um Sängerin Jo Bevan knochen­schlanke The-Cure-Gitarren mit süffigen Refrains, die von himmelstürmenden Melodien getragen werden.


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