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Im neuen ROLLING STONE – CD New Noises: „My Own Game“

⇒Der neue ROLLING STONE ist da! Die Heftinhalte finden Sie HIER.

1. Ron Sexsmith „Breakfast Ethereal“

Sein neues Album, „The Last Rider“, ist zweifellos ein Höhepunkt im Schaffen des kanadischen Songschreibers. „Breakfast Ethereal“ beginnt als mild-melancholischer Aufgalopp und steigert sich zu einem von Streichern getriebenen Finale, das auch Jeff Lynne nicht schöner arrangieren könnte.

2. J. Bernardt „My Own Game“

Der entspannte, R&B-lastige Elektropop des Belgiers Jinte Deprez alias J. Bernardt, der mit der Rockband Balthazar aus Gent bekannt wurde, erinnert unverkennbar an James Blake. Sein Solo­debüt, „Running Days“, braucht den Vergleich mit derlei Vorbildern nicht zu scheuen.

3. Stephan Sulke „Marilyn“

Der „etwas verwelkte, Schnulzen singende ­Poet“ wirkt auf seinem neuen Alterswerk, „Liebe ist nichts für Anhänger“, so gar nicht verwelkt, sondern befeuert von Melancholie und Melodie wie eh und je. „Marilyn“ ist wunderbares, nostalgisch verwehtes Chanson.

4. Peter Perrett „How The West Was Won“

Nach über 20 Jahren Karrierepause hat der ehemalige Sänger der Punk-Heroen The Only ­Ones nun sein ersten Soloalbum aufgenommen. Auf „How The West Was Won“ lebt der Geist von Velvet Underground, der Titelsong klingt beinahe wie eine bekiffte Version von „Sweet Jane“, zu der Neil Young E-Gitarre spielt.

5. Der Plan „Lass die Katze stehn!“

Ebenfalls lange nichts mehr gehört hatte man von Moritz Reichelts Band. Auf „Unkapitulierbar“ geben sich die einstigen Pioniere der Neuen Deutschen Welle experimentierfreudig mit Mut zur systemkritischen Satire. „Lass die Katze stehn!“ pumpt herrlich zu Orgel und Kraftwerk-Synthesizer.

6. Jason Isbell And The 400 Unit „Last Of My Kind“

Wenn ein Album „The Nashville Sound“ heißt, dürfte klar sein, dass sich dahinter ein Traditionalist verbirgt. Der ehemalige Drive-By-Truckers-­Gitarrist, -Sänger und -Songschreiber Isbell kultiviert eine beseelte, von allem modernistischen Schmock befreite Americana.

7. Eric Pfeil „Zuckergewehr“

ROLLING-STONE-Autor und Liedermacher Eric Pfeil wollte seine neue Platte daheim bei Leuten aufnehmen, die seine Musik mögen. Die schönsten Stücke sind auf seinem neuen Album, „13 Wohnzimmer“, versammelt. Und natürlich kommen Pfeils Italo-Referenzen darauf nicht zu kurz.

8. The Deslondes „Nelly“

Die Roots-Music-Spezialisten aus New Orleans mischen auf ihrem neuen Album, „Hurry Home“, wieder Blues, Country, Folk und Rock’n’Roll zu einer schwärmerischen Old-Timey-Music, die nicht nur Puristen begeistert.

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Eric Pfeils Pop-Tagebuch: Ein Dandy im Exil

Folge 185 Die schönsten Begegnungen mit bislang unbekannter Musik finden ja nach wie vor nicht im Internet statt, sondern in Clubs, Kneipen oder den Wohnzimmern von Freunden und Bekannten. Neulich war ich bei einem befreundeten Paar zum Abendessen eingeladen. Hier wurden mir im Laufe des Abends drei faszinierende Platten präsentiert, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, die aber alle drei bis heute nachwirken. Es liefen wohl auch noch andere Alben, aber diese drei sind hängen geblieben. Album Nummer eins war eine in diesem Frühjahr veröffentlichte Zusammenstellung namens „Mazouni, A Dandy in Exile“. Sollten Sie sich diesen Sommer nur ein Album…
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