Im neuen ROLLING STONE: CD Rare Trax „Best Of 2015“


von

1. Natalie Prass „Never Over You“
Es ist Prass’ zarte Stimme, die ihre Liebeslieder zwischen Soul und Kammerpop so verführerisch macht. Und natürlich die leicht federnde Produktion von Matthew E. White.

2. Robert Forster „A Poet Walks“
Ein Folksong mit Forsters typisch trockener Ironie und eines der besten Stücke seines Albums „Songs To Play“ – mit Trompetensolo!

3. Julia Holter „Night Song“
Im Jahr 2015 hat es tatsächlich keine schönere, elegischere Nachtmusik gegeben als Holters „Have You In My Wilderness“ – und auch kein besseres Album. Ein Ozean der Träume.

4. Joanna Newsom „Leaving The City“
Eingängiger als in diesem Stück wird’s bei Newsom nicht. Natürlich ist „Leaving The City“ mit seinen ornamentalen Harfen- und Pianoverzierungen trotzdem hochkomplex.

5. Faith No More „Sunny Side Up“
Die einstigen Hardrock-Innovatoren legten mit „Sol Invictus“ ein Comeback-Album vor, das , wie dieser Song zeigt, auch Pop und Funk lässig integriert.

6. Laura Marling „Gurdjieff’s Daughter“
Eines der wenigen Uptempo-Stücke vom Meisterwerk „Short Movie“, mit dem sich Marling ein weiteres Mal um das Erbe der großen Songschreiber der Sechziger und Siebziger bewirbt.

7. Father John Misty „The Night Josh Tillman Came To Our Apartment“
Der Selbstironiker mit der West-Coast-Melancholie klang noch nie so überzeugend wie in diesem unwider­stehlichen Candypop-Drama.

8. Rickie Lee Jones „J’ai connais pas“
Dieser herrlich beschwipste Schunkler spiegelt Jones’ neue Liebe, New Orleans, der sie mit „The Other Side Of Desire“ ein Denkmal setzte.

9. Tom Jones „Tomorrow Night“
Auch wenn die Mähne des Tigers inzwischen grau ist – mit einem Old-Timey-Schwof wie diesem bringt er noch immer Steine zum Weinen.

10. Kamasi Washington „Henrietta Our Hero“
Das wahrhaft monumentale Werk des kalifornischen Saxofonisten erinnert, wie hier, mitunter an die Jazzopern von Carla Bley.

11. Rhôme „Paradise“
Die Gewinnerband des Project-Aloft-Star-Wett­bewerbs von den Aloft Hotels in München und Stuttgart in Kooperation mit dem ROLLING STONE überzeugt mit schwebendem Elektropoproc



Die besten Songs aller Zeiten: „Light My Fire“ von The Doors

Robby Kriegers erster Songwriting-Versuch überhaupt, mit ein paar zusätzlichen Textzeilen von Jim Morrison und Arrangement-Ideen vom Rest der Band. „Es war, als hätte ich alles in meinem Kopf bis zu diesem Moment aufgespart und dann die Chance gekriegt, alles auf einmal rauszulassen, sagte Krieger im ROLLING STONE. Der Song machte die Doors über Nacht berühmt - laut Krieger durchaus gemäß Morrisons Plan: „Jim stellte sich die Band immer als Rakete vor, die rasant aufsteigt und Riesenerfolg hat.“ „LightMy Fire“, erscheinen auf „The Doors“ (1967), war in der Albumversion sieben Minuten lang; für die Single wurde sie um die Soli gekürzt.…
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