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„Interstellar“: Der schlechteste Film von Christopher Nolan?


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>>> In der Galerie: „Interstellar“ – Bilder von der Europapremiere Eine Hommage auf Stanley Kubricks Sci-Fi Klassiker „2001 – Odyssee im Weltraum“, apokalyptisches Drama mit hochkarätigem Cast (Matthew MacConaughey, Anne Hathaway, Jessica Chastain, Michael Caine), anrührende Vater-Tochter-Story, Weltraumaction wie bei „Star Wars“, Raum- und Zeit-Spielereien á la „Inception“ – Christopher Nolan hatte sich einiges vorgenommen für sein neustes Blockbuster-Projekt „Interstellar“. Der Film startet am kommenden Donnerstag (06. November) in den deutschen Kinos und ist bei Fans schon jetzt ein Hit: In der Filmdatenbank „IMDB“ hat das fast dreistündige Leinwandspektakel bereits eine Bewertung von 9,5 Punkten erreicht und gilt damit, wenn es so bleibt, als einer der besten Filme aller Zeiten. Die Filmkritiker tun sich allerdings wesentlich schwerer mit dem Space-Epos. Die Website „Rotten Tomatoes“ sammelt die verschiedensten (US-) Kritiken und bewertet jeden Film, nachdem die Rezension als positiv oder negativ eingestuft wurde, mit einem Koeffizienten. Demnach gehört Christopher Nolan ganz sicher zu einem der renommiertesten Regisseuren der Gegenwart. Sein Opus Magnum „The Dark Knight“ erreichte 94%, „Memento“ errang 92%, ganz genauso wie „Insomnia“. Doch „Interstellar“ steht im Moment nicht gerade hoch im Kurs und bei gerade einmal 74%. Er ist nach derzeitigem Maßstab der schlechteste Film von Regisseur Christopher Nolan. Dahinter rangiert mit 76 Prozentpunkten „The Prestige“, gefolgt von „Following“ mit 78%. Das sind sicher keine schlechten Werte, wenn man aber bedenkt, dass der englische Filmemacher seit „The Dark Knight“ immer mehr als 86% einfahren konnte, deutet die Bewertung für „Interstellar“ darauf hin, dass der Sci-Fi-Streifen zumindest für die Kritikerriege eine kleine Enttäuschung darstellt. Zum Vergleich: „Gravity“, der oscarprämierte 3D-Space-Actioner von Alfonso Cuaron, gehört mit 97% zu den besten Science-Fiction-Filmen.


Michael Stipes erstes Interview nach der Trennung von R.E.M.

Seit September 2011 hat man nicht viel gehört von Michael Stipe. Gesehen hat man ihn schon: bei Patti-Smith-Konzerten, in Berliner Galerien und Bars, bei der New Yorker Fashion Week und einmal auch in einem Raum mit seinen ehemaligen Kollegen – ausgerechnet in Athens/Georgia, wo 1980 die Weltkarriere von R.E.M. begann. Im November 2013 sprangen Bassist Mike Mills und Schlagzeuger Bill Berry im kleinen 40 Watt Club auf die Bühne, um mit Gitarrist Peter Buck „(Don’t Go Back To) Rockville“ zu spielen. Stipe stand etwas abseits im Publikum und sah zu. Das Verlangen mitzumachen hatte er nicht. Selbst enge Vertraute der…
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