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Julian Casablancas interviewt Philosophie-Star Noam Chomsky


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Julian Casablancas von den Strokes führt in seiner ROLLING-STONE-Interview-Serie „S.O.S. – Earth Is a Mess“ Gespräche mit berühmten Persönlichkeiten über den Zustand und vor allem die Zukunft unserer Welt.

In dem Interview mit dem Philosophen und Linguisten Noam Chomsky plaudert er corona-konform virtuell, wobei der 92-Jährige in Form eines riesigen Kopfes im Stil von „Wizard of Oz“ und in Sci-Fi-Ästhetik erscheint.

Wie viel Macht hat die Politik noch?

Chomsky spricht über die Art und Weise, wie sich die Demokratie in den Vereinigten Staaten im Laufe der Zeit verändert hat und wie repräsentativ die US-Regierung im Vergleich zu den Interessen der (Groß-)Konzerne tatsächlich noch für das Volk ist.

Casablancas fragt Chomsky auch über seine Arbeit in der Linguistik und ob er glaubt, dass Worte wichtig oder zweitrangig gegenüber Ideen sind.

„Das hängt davon ab, ob man sich als jemand sieht, der die Menschen kontrollieren will, oder als jemand, der die Menschen dazu bringen will, selbst zu denken und ihre eigenen Probleme zu lösen“, antwortet Chomsky. „Diese Entscheidung muss man treffen.“

Sehen Sie das komplette Interview hier


„Seventeen Seconds“ von The Cure: Teenage Angst für alle

17 Sekunden können ein kurzer Augenblick mit einem flüchtigen Eindruck sein, sich genauso gut aber auch wie eine Ewigkeit anfühlen, je nachdem. Als die Bands der ersten Punkwelle in den späten Siebzigern wieder Rock'n'Roll im Zeitraffer spielten, mit atemlosen Songs, die oft kaum über zwei Minuten hinaus kamen, war die folgerichtige Weiterentwicklung von etwa Joy Division und The Cure die Verlangsamung - Musik in Zeitlupe, bis hin zum kompletten Stillstand. Es war die Vertonung der Desillusionierung, die sich einstellte, nachdem die revolutionären Ideen des Punkrock eine ebenso kurze Halbwertszeit offenbarten, wie die dazugehörigen Songs Intros hatten. Die Musikindustrie hatte das…
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