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Mann, der sich zu Michael Jackson umbenannte, will seinen alten Namen zurück

Ein Michael-Jackson-Fan, der vor längerer Zeit seinen ursprünglichen Namen legal in „John Michael Jackson“ hatte ändern lassen, will nach Ansehen der „Leaving Neverland“-Doku nicht länger so heißen. Der Fabrikarbeiter hat daher eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um sich seinen alten Namen wieder zurückzuholen.

Die HBO-Produktion, in der die beiden Männer Wade Robson und James Safechuck behaupten, Michael Jackson habe sie als Kinder auf seiner Neverland-Ranch sexuell missbraucht, entfachte nach seiner Veröffentlichung eine große Welle der Empörung nicht nur in der Musikindustrie, sondern auch bei vielen Fans des 2009 verstorbenen Popstars.

Einmal Jackson und zurück

Unter den Empörten ist auch der Fabrikarbeiter John Lomas alias John Michael Jackson aus Malvern, Worcestershire. Er will nicht länger den Namen des einstigen „King of Pop“ tragen, weil es seiner Meinung nach „zu viele Zweifel“ an Jackson gebe. Lomas hatte sich umbenennen lassen, weil er einst ein sehr großer Fan des Sängers war.

Kooperation

„In meiner Kindheit hatte ich verschiedene Obsessionen und spezielle Interessen, und eine davon war Michael Jackson“, sagte der Mann der „Mercury Press“. „Vor ein paar Jahren ging ich nach L.A. und änderte kurz darauf meinen Namen in Michael Jackson.

Michael Jackson (Photo by Kevin Mazur/WireImage)

Ich unterstütze ihn seit Jahren blind, aber in letzter Zeit bin ich nach gründlichen Überlegungen zu dem Entschluss gekommen: „Jetzt ist Schluss“. Es gibt zu viele Zweifel und ich habe jetzt diesen Namen, den ich loswerden muss“, begründete John Michael Jackson seine Entscheidung.

Lomas, der den „GoFundMe“-Aufruf gestartet hatte, um die juristische Namensänderung bezahlen zu können, erzählte, dass er wegen seines Namens bei mehrmaligen Versuchen, einen Pflegeberuf zu ergreifen, abgelehnt wurde.

KMazur WireImage

Neues Statement von Michael Jacksons Anwälten: „Es ging nur um Geld und Einschaltqoten“

Jacksons Nachlassverwalter haben gegenüber „The Root“ durch einen Anwalt erklären lassen, dass man die in „Leaving Neverland” gemachten Aussagen von Wade Robson und James Safechuck für falsch halte. „Safechucks Anschuldigungen, dass er in einem Gebäude missbraucht worden sei, bevor dies überhaupt gebaut worden war, sprechen für sich selbst.“ In dem Statement heißt es weiter: „Bedenken Sie, dass dies zwei Personen sind, die Anzeige erstattet und Millionen von Dollar gefordert haben, nach eidesstattlichen Aussagen und mehrfachem Abstreiten, dass Michael jemals etwas Unangemessenes getan hat. Die Verfahren wurden eingestellt, aber die Kläger legen Einspruch ein. Ich glaube, dass es den Anklägern, dem…
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