Highlight: Michael Jackson: Ein Leben in Bildern

So argumentiert Michael Jacksons Anwalt gegen „Leaving Neverland“

Mark Geragos, der Michael Jackson im Missbrauchsprozess von 2005 vertreten hatte, wirft den Machern der HBO-Doku „Leaving Neverland“ vor, bestimmte Inhalte falsch dargestellt zu haben. Der Anwalt erscheint in einem Teil des Films, der nach Archivmaterial eines Nachrichtenberichts von Jacksons erster Verhaftung aus dem Jahr 2003 gezeigt wird.

Direkt darauf erscheint eine Szene einer Pressekonferenz, in der Geragos Jackson gegen den damaligen Ankläger Gavin Arvizo zu verteidigen scheint. Darin behauptet er, dass die Kläger nur „Geld suchen“ und „in ihrem eigenen Neverland leben“ würden.

„Die Pressekonferenz hatte nichts mit seinen Anklägern zu tun“

Jetzt meldete sich Mark Geragos erneut zu Wort und stellte klar, dass der Clip aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Im Video geht es nämlich um etwas ganz anderes: Die Kommentare daraus beziehen sich auf Michael Jacksons Klage gegen Xtrajet – das Privatjet-Unternehmen wurde damals für schuldig befunden, Jackson und Garagos auf dem Flug von Las Vegas nach Santa Barbara heimlich gefilmt zu haben. Jackson wollte sich dort der Polizei stellen.

Kooperation

Auf Twitter äußerte sich der Anwalt auf Kritik eines Nutzers bezüglich seines Auftrittes in der Doku wie folgt:

„Die Pressekonferenz hatte nichts mit seinen Anklägern zu tun. Es war speziell an die beiden Männer gerichtet, die MJ abgehört haben, für schuldig befunden wurden und ins Bundesgefängnis kamen. Aber danke für den Hinweis, vielleicht habe ich jetzt einen Grund zur Klage.“

Dan Reed, Regisseur von „Leaving Neverland“, wurde auch direkt angegriffen. So schrieb ein Nutzer auf Twitter:

„Dan Reed benutzte Filmmaterial eines Anwalts in Bezug auf einen völlig anderen Fall, um sein Publikum zu manipulieren, um zu glauben, dass es seine Lügen über Michael Jacksons Strafverfahren von 2005 unterstützt hat. Mark Geragos hielt eine Pressekonferenz über den Vorfall mit Xtrajet und MJ.“

Letzte Woche kündigten Fans von Michael Jackson an, gegen die beiden Männer aus der Doku, Wade Robson und James Safechuck, vorzugehen. Sie wollen die Ankläger aus „Leaving Neverland“ wegen „Beschmutzung“ der Erinnerung an Michael Jackson vor Gericht bringen.

Sehen Sie hier das gesamte Statement von Mark Geragos:


Michael Jacksons Sohn ist nach erneuten Vorwürfen komplett verstummt

Seit der Ausstrahlung der vierstündigen Doku „Leaving Neverland“, die anhand von zwei Zeugen (Wade Robson und James Safechuck) Michael Jacksons geplanten und perfide durchgeführten sexuellen Missbrauch von Minderjährigen nachweisen will, läuft die Jackson-Familie Sturm gegen den Film. In Interviews wird das Projekt niedergemacht und mehr oder minder als „Leichenschändung“ deklariert. Klar scheint aber auch: Die neuen Enthüllungen treffen vor allem die Kinder des King Of Pop. Während Paris Jackson öffentlich damit kokettiert, Ruhe zu bewahren (allerdings nach einem Nervenzusammenbruch), ist ihr Bruder Prince Michael abgetaucht. Von ihm gibt es kein Wort zu hören. Glaubt man nun den Worten von Taj Jackson,…
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