„Michael“ ist jetzt das erfolgreichste Musik-Biopic aller Zeiten
Mit 911,9 Millionen Dollar an den weltweiten Kinokassen hat Michael Jackson nun Queen an der Kinokasse abgelöst.
„Michael“ hat den Freddie-Mercury-Biopic „Bohemian Rhapsody“ offiziell überholt und ist mit 911,9 Millionen Dollar an den weltweiten Kinokassen der erfolgreichste Musik-Biopic der Geschichte.
Lionsgate bestätigte die Zahlen gegenüber ROLLING STONE: „Michael“ spielte 358 Millionen Dollar im Inland und weitere 553 Millionen Dollar international ein – die Einnahmen des laufenden Wochenendes noch nicht eingerechnet. Zum Vergleich: Der Queen-Film von 2018 brachte es während seines Kinolaufs auf 910 Millionen Dollar weltweit und sicherte Hauptdarsteller Rami Malek obendrein einen Oscar als Bester Hauptdarsteller.
„Michael“, der Michael Jacksons frühe Jahre mit seinen Brüdern bei den Jackson 5 bis hin zu seiner „Bad“-Tour 1988 nachzeichnet, ist ein Kassenschlager – trotz schlechter Kritiken und dem Gegenwind, den die Entscheidung der Filmemacher ausgelöst hatte, die Vorwürfe des sexuellen Kindesmissbrauchs aus Jacksons späteren Jahren auszusparen.
„Thriller“ zurück in den Charts
Unter der Regie von „Training Day“-Regisseur Antoine Fuqua hat der Biopic außerdem eine Welle des Interesses an Jacksons Backkatalog ausgelöst: „Thriller“ kletterte auf Platz sieben der „Billboard“ 200. Jacksons Solowerk verzeichnete laut „Billboard“ in der Eröffnungswoche vom 24. bis 30. April in den USA mit 137,5 Millionen offiziellen On-Demand-Streams ein Karrierehoch – ein Anstieg von 146 Prozent gegenüber seinem bisherigen Rekordwert.
Auch die Musik, die er mit den Jackson 5 (und später den Jacksons) in den Sechziger-, Siebziger- und Achtzigerjahren aufgenommen hatte, erlebte einen Aufschwung: 10,1 Millionen Streams in der betreffenden Woche, ein Plus von 135 Prozent gegenüber der Vorwoche.
Für den Jackson-Nachlass ist das alles ein riesiger Triumph – nach einer äußerst turbulenten Produktion, zu der auch die Enthüllung gehörte, dass die Filmemacher per Gerichtsbeschluss daran gehindert wurden, die Missbrauchsvorwürfe des Klägers Jordan Chandler darzustellen. Der gesamte dritte Akt wurde daraufhin neu gedreht, und der Kinostart verzögerte sich um fast ein Jahr.