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„Losing my Religion“: Michael Stipe über das „stärkste Gefühl“, das er je empfand


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Michael Stipe beschreibt die Publikumsreaktion des bedeutenden R.E.M.-Songs „Losing My Religion“ als das „stärkste Gefühl“, das er in seinem Leben je verspürte.

Nachdem die Single aus dem 1991 erschienenen Album OUT OF TIME ein riesigen Erfolg mit sich zog, tourte die Band vier Jahre lang nicht mehr. Als sie jedoch wieder regelmäßig vor einem großen Publikum stand, erkannte dies ihren Hit an den ersten Tönen sofort wieder.

In einem Interview mit „Apple Music Hits“ erzählte der Musiker, dass man es fühle, noch bevor es ersichtlich wird: „Die Energie, die von einem Publikum ausgeht, einem großen Publikum in einer Outdoor-Arena, mit den ersten Noten … der Ort würde einfach vor Energie explodieren. Wir hatten all das, als wir auf der Bühne standen, hochgehoben wurden, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit standen. Es kam alles direkt auf uns zu. Es war der größte Schuss in den Arm, der größte Adrenalinstoß – das stärkste Gefühl, das ich je gespürt habe.“

Nach wie vor ist 61-Jährige stolz darauf, was R.E.M. mit ihrem Album OUT OF TIME erreichten. Dennoch ergänzt er, dass das Bedürfnis, dieses Album regelmäßig zu hören, fehle: „Wir haben so hart und lange an den Songs und den Texten gearbeitet, die Melodien ausgearbeitet und uns überlegt, wie alles zusammenpassen soll. Du trittst davon weg und schaust nicht wirklich zurück.“

Ebenfalls reflektierte Michael Stipe in dem Gespräch, dass es sich gelohnt habe, auch Musiker*innen von außerhalb der Band in das Projekt zu holen. So verriet er, dass die Aufnahmen das erste Mal waren, dass sie Gastsänger*innen eingeladen haben. Diesbezüglich schwärmte er unter anderem von Kate Pierson und ihrer „unglaublich unbeachteten Band“ B-52’s. In seinen Augen hatte die einen wesentlichen „Einfluss auf die zeitgenössische Musik und Post-Punk-Musik.“

Angesichts des 30. Geburtstags von OUT OF TIME und der Rolle, die R.E.M. in den Neunzigern spielte, ziert die Band die Titelstory in der aktuellen MUSIKEXPRESS-Ausgabe 04/2021.

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf musikexpress.de +++


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