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„Milli Vanilli“-Sänger John Davis an den Folgen von Corona gestorben


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John Davis war einer der Sänger, der dem skandalträchtigen Dancepop-Duo Milli Vanilli seine Stimme lieh. Nun ist der Musiker im Alter von 66 Jahren verstorben – an den Folgen einer Corona-Infektion.

Seine Tochter Jasmin wandte sich mit einem Facebook-Post an die Öffentlichkeit – demnach starb John Davis am Pfingstmontag. Darin heißt es: „Er hat viele Menschen mit seinem Lachen und Lächeln sowie seiner fröhlichen Art, Liebe und vor allem mit seiner Musik glücklich gemacht. Er hat der Welt so viel gegeben. Bitte spendet ihm ein letztes Mal Applaus. Wir werden ihn schmerzlich vermissen.“

Anfang der Neunziger war aufgeflogen, dass die von Frank Farian produzierten Milli Vanilli nie selbst gesungen hatten – stattdessen hörte man die Stimmen von John Davis und anderen Künstlern wie Charles Shaw und Brad Howell. Während für die Playback-Künstler die Karriere schlagartig vorbei war, blieb John Davis im Musik-Business und arbeitete weiter an eigenen Projekten sowie mit Musikern wie Sasha und Eric Burdon.

Besonders tragisch: Im Dezember hatte der in Bayern lebende Davis für Mitarbeiter einer Nürnberger Klinik gespielt – dort sang er unter anderem „Halleluja“ und „Silent Night“, um sich für die harte Arbeit des Personals während der Pandemie zu bedanken. Nur wenige Monate später war er selbst vom Coronavirus betroffen und auf Hilfe angewiesen. Leider konnte man sein Leben aber nicht retten.


ABBA: „Gold“ seit 1000 Wochen in den britischen Albumcharts

Vor 20 Jahren sind ABBA mit ihrem Greatest-Hits-Album „Gold“ direkt auf Platz 1 der offiziellen britischen Albumcharts eingestiegen. Seither sind 1000 Wochen vergangen und die schwedischen Pop-Ikonen halten sich mit  „Gold“ noch immer in dem Ranking. Damit ist ABBA nun die erste Band, der dies gelang und ihr Greatest-Hits-Album die bisher erfolgreichste Platte in Großbritannien. Nach Angaben der „Official Charts Company“ ist „Gold“ nicht nur seit 1000 Wochen in den offiziellen britischen Albumcharts, die Platte schaffte es auch in acht aufeinanderfolgenden Wochen an die Spitze des Rankings und habe einen Umsatz von 5,61 Millionen Pfund (umgerechnet etwa 6,5 Millionen Euro)…
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