NPD will Mahnwache zur Echo-Preisverleihung abhalten

Die rechtsextreme NPD will zur Echo-Verleihung eine Mahnwache am Veranstaltungsort abhalten, um gegen den Nominierungs-Ausschluss von Frei.Wild zu protestieren. Das berichtet die „Waz“ am Freitag.

Demnach wollen Mitglieder der NPD, wie es in einer Parteimitteilung heiße, direkt vor Ort an der Messe Berlin auflaufen.

Der „Echo“ wird am 21. März verliehen. Die als rechtslastig geltende Band Frei.Wild war in der Kategorie Rock/Alternativ National nominiert, wurde jedoch am Donnerstag von der Liste gestrichen. Zuvor hatten die ebenfalls nominierten Kraftklub und MIA ihre Nominierung zurückziehen wollen, auch Die Ärzte und Die Toten Hosen kommentierten die Nominierung der Südtiroler Gruppe negativ.

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>>> Lesen Sie hier unseren Kommentar zur Echo-Farce.


Darauf ein Flens: Frei.Wild verlieren vor Gericht – treten nicht in der Flens-Arena auf

Frei.Wild und ihr Konzertveranstalter sind vor Gericht mit einer Klage gescheitert, dürfen nicht in der Flensburger Flens-Arena auftreten. Die umstrittene Band, der viele Kritiker Nationalismus vorwerfen, hatte in der Stadt im April ein Konzert geplant – für den 20. April. Viele Politiker, darunter Bürgermeisterin Simone Lange, SPD, sowie Verbände waren gegen den Auftritt der Südtiroler. Dann sagte auch die gebuchte Halle, die Flens-Arena, „Nein“ – und verwies darauf, dass es keinen schriftlichen Vertrag für das Konzert gebe. Der Tourneeveranstalter Global Concerts zog vor Gericht. Frei.Wild: kein Mietvertrag Das Landgericht Flensburg wies die Klage zurück. Frei.Wild dürfen nicht in der Flens-Arena auftreten.…
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