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Queen-Biopic „Bohemian Rhapsody“: Dunkler Schatten liegt über den Golden Globes

Mit drei Golden Globes, u.a. für das „Beste Drama“ und den „Besten Hauptdarsteller“ Rami Malek, war das Freddie-Mercury-Biopic „Bohemian Rhapsody“ der große Abräumer bei den 2019er-Awards. Malek und die Produzenten des Films, darunter die Queen-Musiker Brian May und Roger Taylor, bedankten sich bei vielen Mitwirkenden, sowie dem verstorbenen Mercury – nur einer blieb unerwähnt: Bryan Singer.

Der Regisseur drehte fast den gesamten Film, wurde aber kurz vor Abschluss gefeuert, Dexter Fletcher („Eddie The Eagle“) beendete die Arbeit. Für den Grund der Kündigung Singers gibt es verschiedene Versionen. Gerüchte besagen, er sei mit dem Team um Rami Malek aneinandergeraten. Der Filmemacher selbst sagt, er hätte um kurze Freistellung gebeten, weil es einen familiären Krankheitsfall gab – das sei ihm jedoch nicht gestattet worden.

Bryan Singer gratuliert der Jury

Bryan SingerNun hat Singer zumindest der Golden-Globe-Jury, also den Journalisten, auf Instagram gratuliert: „What an honor. Thank you #HollywoodForeignPress.” Damit bedankt er sich für die Auszeichnung, auch wenn sie gar nicht an ihn ging. Singer war auch nicht bei der Golden-Globes-Verleihung am Sonntagabend anwesend.

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Zuletzt gab es viel Unruhe um Singer: Der 53-jährige wurde von in den vergangenen Jahren von mehreren Männern des sexuellen Missbrauchs beschuldigt und sollte auch vor Gericht gebracht werden. Zur Anklage kam es jedoch nicht. Sein aktuelles Projekt ist ein Remake von „Red Sonja“, dem Schwerter-Flick mit Brigitte Nielsen und Arnold Schwarzenegger.

Das Instagram-Foto zeigt die Nachstellung des „I Want To Break Free“-Videos von 1984:

Bryan Singer auf Instagram:

DANIEL LEAL-OLIVAS AFP/Getty Images

„Bohemian Rhapsody 2“: So steht's um die Fortsetzung

Derzeit werde über ein Sequel zu „Bohemian Rhapsody“ diskutiert – das behauptet zumindest Rudi Dolezal, der Regie bei etlichen Queen-Videos („One Vision“, „These Are The Days Of Our Lives“) führte. Die Band sei derzeit schon in den Planungen. „Das wird sehr stark in der Queen-Familie besprochen“, so Dolezal zu „Page Six“. Die Fortsetzung könne am „Live Aid“-Auftritt, mit dem der erste Film endet, anknüpfen. Ein Sequel liegt tatsächlich nahe: „Bohemian Rhapsody“ spielte schon mehr als 870 Millionen Dollar ein, befindet sich damit unter den Top 70 der weltweit erfolgreichsten Filme – und gewann vier Oscars, darunter für den „Besten Schnitt“ und für…
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