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R. Kelly soll Ausweis von Aaliyah (15) gefälscht haben, um sie heiraten zu können

Neben sexuellen Missbrauchs könnte R. Kelly nun auch wegen des Vorwurfs der Bestechung verurteilt werden. Ankläger in New York beschuldigen den Rapper in einer neuen Anklageschrift, einem Beamten 1994 Geld für einen gefälschten Ausweis gezahlt zu haben. Das berichtet am Freitag (06. Dezember) die „New York Times“.

Demnach kaufte Kelly den Ausweis für die damals gerade einmal 15-jährige Sängerin Aaliyah. Hintergrund war, dass er sie als volljährige Frau vorstellen konnte, um sie zu heiraten.

R. Kelly beteuert Unschuld

Die neuen Vorwürfe ergänzen die Anklage gegen den 52-Jährigen, der wegen schweren sexuellen Missbrauchs und Erpressung vor Gericht steht und seit Sommer im Gefängnis sitzt. Aaliyah starb 2001 bei einem Flugzeugabsturz.

Kelly wird vorgeworfen, Bodyguards und Assistenten dazu angestiftet zu haben, sehr jungem Mädchen für sexuelle Gefälligkeiten zu gewinnen. Der Musiker beteuerte vor Gericht mehrfach seine Unschuld.


R. Kelly in Corona-Panik: Antrag auf Freilassung abgelehnt

R. Kelly muss auch in Zeiten von Corona im Gefängnis bleiben. Der R&B Sänger hatte, aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahr in Gefängnissen, auf eine vorzeitige Entlassung aus der Haft gehofft. Sein Antrag wurde von der zuständigen Richterin am Dienstag in New York abgelehnt. R. Kelly befindet sich zurzeit wegen mehrerer schwerer Sexualverbrechen, unter anderem gegen Minderjährige, in Haft. Ähnlich wie sein Musikerkollege Rapper Tekashi 6ix9ine, hatte auch er letztes Monat einen Antrag auf eine vorzeitige Entlassung gestellt. Als Gründe führten seine Anwälte, die „mangelhaften“ sanitären Einrichtungen innerhalb des Gefängnisses, sowie die Schwierigkeit der sozialen Distanzierung in der Anstalt an. Richterin: „Kelly stellt…
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