Wie konnten Rapper ausgerechnet JETZT auf die Idee kommen, in Dortmund ein Video mit Waffen zu drehen?


Das glücklicherweise glimpflich abgelaufene Bomben-Attentat auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund beschäftigt Deutschland. Während noch nicht eindeutig geklärt ist, ob es sich um (islamistisch motivierten) Terror handelte, fragen sich viele, ob das eine neue Dimension der Gewalt ist, die längst auch vor großen Kultur- und Sportveranstaltungen nicht mehr zurückschreckt.

Am Mittwoch (12. April), nur einen Tag nach dem Anschlag, haben ein paar Rapper in der Innenstadt Dortmunds – wohl ohne den Knalleffekt geplant zu haben – für viel Wirbel gesorgt. Sie drehten ein unangemeldetes Video und verwendeten dafür gleich mehrere Schreckschusswaffen. Mit orangenem Lamborghini wollten die Musiker wohl eine Art Straßenschlacht inszenieren.

Die Polizei mischte kräftig mit

Am Ende rückte dann sogar ein Sondereinsatzkommando der Polizei an, um die Ruhestörer in Gewahrsam zu nehmen, wie „Blogrebellen“ mit Bezug auf „Mobilegeeks“ melden. Die Beamten reagierten alles andere als zimperlich auf den vermeintlich harmlosen Spaß.

In Dortmund sorgte die Aktion für Kopfschütteln. Aber auch im Netz ist die Hölle los nach der gedankenlosen Aktion. Ein User schrieb auf Facebook unter den Post, in dem ein Video des Polizeieinsatzes zu sehen ist: „Ich sage dazu nur, dass diese Idioten einen Tag nach dem Anschlag sich das hätten ersparen können. Einfach Geschmacklos, Rap hin oder her. Sowas macht man nicht, spielen noch mit der Angst der Menschen, pfui.“


„Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“: mindestens der drittbeste „Krieg der Sterne“-Film

Die Starpower Harrison Fords im Jahr 1983 demonstrierte allein der zeitliche und personelle Aufwand zur Befreiung seiner Figur Han Solo. Es benötigte sechs hochkompetente Freunde und drei Eskalationsstufen, um den Schmuggler aus den Fängen Jabba The Hutts zu befreien – und rund ein Drittel der gesamten Spielfilmzeit der „Rückkehr der Jedi-Ritter“. Zuerst kamen C-3PO und R2-D2 in den Palast des Verbrecherkönigs in die Wüste, dann Leia mit Chewie, schließlich Luke. Lando hatte sich den Einlass bereits erschlichen. Sie alle wollten Han helfen. Der hing, eingefroren in eine riesige Tafel aus Karbonit, als Schmuckstück an Jabbas Wand. So viel Aufwand, weil…
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