Rapper XXXTentacion in Miami kaltblütig erschossen worden

Der US-Rapper XXXTentacion ist am Montag (18. Juni) mit Waffengewalt niedergestreckt und tödlich verletzt worden. Der 20-Jährige, der mit bügerlichem Namen Jahseh Onfroy heißt, verließ am Nachmittag in Deerfield Beach (Broward County) einen Motorradladen, als plötzlich das Feuer auf ihn eröffnet wurde.

„Mindestens einer der Verdächtigen hat auf ihn geschossen“, ließ die örtliche Polizei vermelden. XXXTentacion verstarb im Krankenhaus an seinen schweren Schussverletzungen. Laut „TMZ“ war der Rapper aber schon auf dem Weg ins Krankenhaus nicht mehr ansprechbar.

XXXTentacion war öfter im Konflikt mit dem Gesetz

Die Polizei nimmt derzeit an, dass es sich bei dem Angriff um einen gezieltes Attentat aus einem Auto heraus gehandelt haben könnte. XXXTentacion musste zuletzt gleich mehrere Haftstrafen absitzen. 2017 hatte er nach Angaben des Promiportals eine gewalttätige Auseinandersetzung in Los Angeles mit mehreren Männern – wobei der Rapper seinen Kollegen Migos dafür verantwortlich machte. Die Anschuldigungen waren aber nicht haltbar. Der 20-Jährige bat später um Entschuldigung dafür. In letzter Zeit versuchte der Musiker verstärkt, sich besser zu schützen.

XXXTentacion ist bekannt durch die Songs „Sad!“ und „Look At Me“ und hatte mit seinen Alben „17“ und „?“ Nummer-eins-Hits in den Billboard-Charts.


Song des Tages: Rio Reiser - „König von Deutschland“

Es ist nahe liegend, „König von Deutschland“ als Zeitgeist-Phänomen zu deuten, als einen musikalischen Reflex auf die gesellschaftlichen Umbrüche in den 80er-Jahren: Der Traum von der Revolution ist ausgeträumt. Das Establishment hat gewonnen. Es bleibt nur noch der Marsch durch die Institutionen. „Keine Macht für Niemand“ ist nicht mehr. Der Anarchist von einst gibt sich als Monarchist zu erkennen. „Ich hätte zweihundert Schlösser und wär nie mehr pleite/ Ich wär Rio der Erste, Sissy die Zweite!“ Zu blöd ist nur, dass „König von Deutschland“ ein Lied ist, das noch aus Rio Reisers Ton-Steine-Scherben-Zeit übrig war. Mit einem anderen Text gab…
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