Highlight: Warum heißt die Band von Justin Vernon eigentlich Bon Iver?

Bon Iver „Calgary“


Nach vier Jahren gibt es nun endlich Neues von der amerikanischen Folk-Band Bon Iver. Am 21. Juni soll das nächste, selbstbetitelte Album der Combo um Singer-Songwriter Justin Vernon herauskommen – und zu diesem Anlass werden wir bereits mit einer ersten Preview beschenkt.

„Calgary“ heißt der Song und knüpft nahtlos an die Stücke des Vorgängeralbums „For Emma, Forever Ago“ an. Man ist zwar elektrischer geworden – Synthesizer eröffnen den Song und begleiten ihn bis fast zum Schluss – bleibt aber dennoch seiner Linie treu. Zum ersten Mal wagt sich die Band auch an etwas gewaltigere Arrangements heran. Langsam und stetig baut der Song mit einer sanften Synthese aus Keyboards und E-Gitarren eine Spannung auf. Ein kurzes, musikalisches Aufbäumen, das sich am Ende des Stückes auflöst. „All the demons come, they can’t subside“, singt Justin Vernon im letztens Teil des Stücks fast ergeben und klingt wieder wie Bon Iver von 2007.

Die Band zeigt mit dem Stück eine neue Facette ihres Songwritings. Der stille Mann aus Wisconsin kann also auch ein bisschen laut sein. Finden wir gut – und sind neugierig auf das neue Album.

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