Der seidene Faden Die letzte Vorstellung



von

Paul Thomas Anderson, der Regisseur, der gebrochene Menschen penibel in makellose Sets setzt, und der Schauspieler Daniel Day-Lewis, der jeden Abgrund aufs Subtilste ausleuchten kann, sind ein perfektes, wenn auch anstrengendes Paar.

„Der seidene Faden“ ist der letzte Film des Mimen, der sich zur Ruhe gesetzt hat. Er gibt den spleenigen Schneider Reynolds Woodcock, der in den 50er-­Jahren mit seiner klassischen Mode die Damen der Londoner High Socie­ty einkleidet. Sein von Routinen bestimmtes Leben gerät ins Wanken, als er sich in die Kellnerin Alma (Vicky Krieps) verliebt, weil er in ihr das perfekte Model für seine Kleider erkennt. Doch die ist mehr als eine Anziehpuppe und verzweifelt bald an dem idiosynkratischen Genie.

Overacting und Overdirecting auf höchstem Niveau.

🌇Bilder von "ROLLING STONE hat gewählt: Das sind die schlechtesten Filme 2017" jetzt hier ansehen


ÄHNLICHE ARTIKEL

ROLLING STONE hat gewählt: Das sind die schlechtesten Filme 2017

Unsere US-Kollegen haben sich noch einmal alle Gurken dieses Jahres angeschaut und anschließend die zehn schlechtesten Kinofilme des Jahres 2017 zusammengestellt. Mit einigen Überraschungen.

„The Dark Tower“ floppt an den US-Kinokassen

Eigentlich wundert es keinen, aber dennoch: Für die Verfilmung der „The Dark Tower“-Buchreihe von Stephen King sieht es dunkel aus.

Hier ist er: Der erste Trailer von Stephen Kings „The Dark Tower“

Sehen Sie hier: den ersten Trailer zur Stephen-King-Verfilmung „Der Dunkle Turm“ mit Idris Elba und Matthew McConaughey.