Kim Wilde Here Come The Aliens


Auf den ersten Blick möchte man das Cover einem Cramps-Bootleg zuordnen, und begleitend heißt es: Die Wilde huldigt jetzt ihrer Liebe zum Rock! Keine Angst, „Here Come The Aliens“ hat mit Iron Maiden so viel zu tun wie der HSV mit der Deutschen Fußballmeisterschaft.

Die Gitarren kreischen hier und da, erinnern aber eher an die Charts aus Kims Glanzzeit, den Achtzigern, an Titel wie „Footloose“ oder die Hits ihrer Freundin Nena. „Pop Don’t Stop“ greift das Intro von „Video Killed The Video Star“ auf, „Rock The Paradiso“ schließt nahtlos an „Water On Glass“ von 1981 an, und mit „Birthday“ zeigt die 57-jährige Britin Echosmith und allen „Neuen“, wie Pop funktioniert.

Revolution? Rock? Kim Wilde und ihr Bruder Ricky zaubern immer noch gute Popsongs aus dem Hut – und diese Leistung sollte man nicht kleinreden. (EarMUSIC)

Kooperation


Des Meisters Playlist: Dies sind Karl Lagerfelds Lieblingslieder

Baptiste, Choupette und iPods – drei Dinge, auf die Karl Lagerfeld nicht verzichten konnte. Letztere sammelte der am Dienstag (19. Februar 2019) verstorbene Modeschöpfer in Mengen. Angeblich besaß er 70 iPods mit über 60.000 Songs. Als Lagerfeld der „Vogue“-Chefredakteurin Christiane Arp nach einem Interview einen seiner geliebten Apple-Player schenkte, offenbarte sich eine musikologische Schatztruhe. Bereits 2006 hatte Lagerfeld in Zusammenarbeit mit „Vogue“ ein Doppelalbum mit seinen Lieblings-Tracks herausbringen lassen. Darunter Songs von LCD Soundystem, The Pipettes oder Black Mountain. „Ich analysiere nicht, wie Musik auf mich wirkt, aber sie trägt einen und treibt einen zugleich zu Neuem an“, begründete der…
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