ON and ON: Ghosts (Kritik & Stream) - Rolling Stone






ON and ON Ghosts


rollcallrecords


von

Eine Band, die sich anhört wie eine transzendente, verträumtere Variante von Yeasayer? Immer her damit! ON and ON sind aber sicherlich kein billiger Abklatsch der Band. Durch den großzügen Einsatz verhallter Tonelemente, süßlicher Chöre und dem unaufdringlichen Gitarrenspiel, erschaffen sie sich eine eigene, kleine Welt. Punktabzug gibt es für das Ende des Songs, der nicht – wie wohl gewollt – sanft ausplätschert, sondern sich anhört, als hätte der Tontechniker ein Problem mit den Frequenzreglern oder man wäre auf einem Jahrmarkt mit kaputtem Karussell gelandet.

Insgesamt aber ein unglaublich tolles Stück, das sich wirklich sehr nach Geisterjagd und verlorenen Seelen und solch Gedanken-Gruseleien anhört. In deren Worten klingt das ganz ähnlich: „Was, wenn man heimgesucht wird, weil da da etwas ist wie ein Geist, der einfach nicht aufhört zu existieren?“ Wenn man das hört, weiß man doch sogleich, woher Nate Eiesland die Inspiration für den Song nahm. Klingt befremdlich, aber gerade dank dieser okkulten Querverweise ist der Song so interessant.

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